Neues Jahr, neue Plünderfahrt auf Ihre Kosten
Alexander Hahn in Investoren Wissen
vom 28. Dezember 2009, 16:00 Uhr
ENL5454
das neue Jahr steht vor der Tür und es sind nur noch ein paar Tage bis zum Jahreswechsel.
Manch ein Mensch mag sich nun bedächtig zurücklehnen und das Jahr nochmals Revue passieren lassen. All die schönen Dinge, die 2009 auf der Welt geschahen, und vielleicht auch all die schrecklichen gehen dabei durch den Kopf.
Schauen wir aber an dieser Stelle einmal nach vorne: War 2009 wohl vielerseits das "Jahr der Nebelkerzen", wie etwa bei der Bundestagswahl (viele Kerzen werden erst 2010 und später erlöschen und für die Massen einen klaren Blick ermöglichen), wird 2010 wohl das "Jahr der rücksichtslos plündernden Piraten".
Und ich spreche hier keineswegs von Zeitgenossen mit Papagei auf der Schulter, Holzbein und Säbel.
Viel mehr denke ich hierbei z.B. an bürokratische Tumore, die ihrem inhärenten Bestreben, stets noch weiter zu wachsen und immer mehr Macht an sich zu reißen (um dadurch ihre eigene Bedeutung, Wichtigkeit und somit ihr Ego zu steigern) unaufhaltsam folgen und dadurch natürlich immer mehr Geld für unproduktive und höchst ineffektive Zwecke aus den produktiven Teilen der Wirtschaft "absaugen".
Nach dieser Definition ist der prominenteste Pirat sicherlich in Brüssel zu finden. Und genau dieser läuft sich gerade für den "Plündergang 2010" so richtig schön warm.
Die Idee: Es soll kräftig gezahlt werden. Natürlich wieder einmal für's Klima, weil es ja so schön in Mode ist im Moment.
Doch so wie nationale Klima-Steuern in der BRD primär der "Haushaltskonsolidierung" dienen werden (wie bei bereits vorhandenen "Öko-Abgaben" wie der sog. "Öko-Steuer" und den sog. "Sozialkassen" ja auch schon der Fall), so wird auch dieser neue Raubzug gegen Sie und Ihr Vermögen wohl eher einem anderen, viel elementareren Zweck dienen. Mit den neuen Einkommensströmen, welche die entsprechenden Raubritter aus der Bevölkerung für die "gute CO2-Sache" herauszupressen versuchen werden, dürfte es wohl eher um "Versorgungssicherheit" des notorisch verschwenderischen und von Korruption und Misswirtschaft seit zahlreichen Jahren tief durchseuchten Apparates in Brüssel und seiner Begünstigten gehen, damit das große Einstecken aus dem Geldtopf ungehemmt weitergehen kann (auch wenn der Artikel aus dem Jahr 2007 ist, ist er in Zeiten von "Bailouts" und ähnlichen Aktionen sogar noch aktueller geworden als damals, was seinen Inhalt angeht).
Auch in Brüssel wird man wissen, dass die Steueraufkommen krisenbedingt die nächsten Jahre in zahlreichen EU-Ländern stark zurückgehen dürften; und neuartige Probleme wie Griechenland sind erst der Anfang von einigem Ärger, der noch bevorstehen dürfte. Außerdem geht es ja neben den regulären Aufgaben der EU auch darum, seinen selbst definierten Status, die eigenen Privilegien und einen verschwenderischen Lebensstil der Führungsriege auf Kosten der zahlenden Massen aufrecht zu erhalten.
Solche Äußerungen (wie ich sie hier mache) sind natürlich nicht politisch korrekt und lesen sich sicherlich nicht so schön wie die tränenreichen, naiven Gute-Nacht-Geschichtlein von selbsternannten Öko-Robin-Hoods in Brüssel, die den bösen Industriestaaten-Bürger erziehen und kontrollieren "müssen", da er ja schon alleine durch seine Existenz das böse (seit kürzlich) "Todesgas CO2" ausatmet. Aber schon der alte JP Morgan sagte:
Ein Mann hat immer zwei Gründe für alles, was er tut: einen triftigen Grund und den realen Grund.
Nicht viel anders dürfte es wohl auch hier sein. Wer an die guten Intentionen hinter den neuen Steuern glauben möchte, kann das natürlich gerne tun und noch ein Trinkgeld und signierte Grußkarte an die "tapferen Klimaretter" in Brüssel oben drauf legen. Ich tue es sicher nicht.
Stattdessen werde ich weiter hier bei Investoren Wissen immer wieder mit dem Finger auf die immer heftigere Abkassiererei und das "Klimawandel-Business" zeigen. Warum? Weil das Wissen um Gefahren für Ihr Vermögen auch zur Investorenbildung und -information gehört.
Diese Steuerpläne sind 2010 wohl nur der erste Streich. Eine ganze Reihe von weiteren Streichen folgt sicherlich "zugleich"...
Wer kann, sollte daher bereits jetzt mit legalen Vermeidungsstrategien wirklich aktiv werden. Ich bin kein Steuerberater und kann daher hier an dieser Stelle nichts dazu sagen, aber es lohnt sich sicherlich einmal sehr genau darüber nachzudenken, ob bzw. welche Möglichkeiten Ihnen jeweils zur Verfügung stehen. Denn das Fass, was es angeblich durch Steuergelder zu füllen geben wird, wird bodenlos sein, da die Ausgabenseite des vermögensvernichtenden Polit-Sumpfes nicht unter Kontrolle ist und es wohl in absehbarer Zeit auch nicht sein wird - weder in Brüssel und ganz sicher nicht in Berlin.
Beste Grüße
P.S:
Während weiter im Namen von CO2 munter besteuert werden soll, tun sich übrigens nach den wohl zahlreichen Klima-Datenfälschungen, welche vor einigen Wochen ans Licht kamen, nun ganz neue Perspektiven hinsichtlich des Vorsitzenden des sog. "Weltklimarats" und dessen ausgesprochen bemerkenswerter Geschäftstüchtigkeit auf. Sicher nur ein hoffnungsloser Schelm würde hier schlecht denken oder gar von Interessenkonflikt und Korruption sprechen...
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Thomas (28.12. 2009 17:40 Uhr):
Sehr geehrter Herr Hahn, was sind denn das für "Klima-Datenfälschungen" ? Für mich entscheidend ist ein Fakt: Am Nord- und Südpol und im Hochgebirge schmilzt immer mehr Eis, da dort die Temperaturen gestiegen sind. Alles andere ist mir egal - diese eine Tatsache reicht mir. Wenn wir so weitermachen, werden zuerst ein paar Südseeinseln untergehen, dann irgendwann Holland. Das kann uns doch nicht egal sein ?
Antworten - Kommentar von Lutz Haske (28.12. 2009 17:53 Uhr):
Sehr geehrter Herr Hahn ! Vielen Dank für diesen hervorragenden Artikel, den ich beinahe als einmalig bezeichnen möchte, weil er die wahren Hintergründe dieser CO2-Hysterie exzellent darstellt. Leider werden derartige Informationen in unserer "freien Presse" totgeschwiegen oder aber als Verschwörungstheorien gegeißelt. Mit freundlichen Grüßen Lutz Haske
Antworten - Kommentar von Heinrich Tersch (28.12. 2009 19:46 Uhr):
Leider weiß ich keinen Weg, diesen Sumpf zu umgehen. Abgesehen davon, dass keine Wahl ins Haus steht, wüsste ich auch keine Alternative bei den Parteien. Deprimierend!
Antworten - Kommentar von Alexander Hahn (28.12. 2009 23:14 Uhr):
Hallo Thomas, mit "Klimadatenfälschungen" beziehe ich mich u.a. auf die Vorfälle, welche bereits seit Wochen in den Medien um den Globus gehen und medial als "Climate-Gate"-Skandal an der CRU begannen. In den internationalen Medien (etwa USA oder dem britischen Telegraph und vielen mehr) gibt es z.B. zahlreiche Berichte dazu. Das nur als ein kurzes Beispiel. Beste Grüße Alexander Hahn
Antworten - Kommentar von Alexander Hahn (28.12. 2009 23:20 Uhr):
Sehr geehrter Herr Tersch, es gibt mehr Möglichkeiten mit solchen Situationen legal umzugehen als manch ein Anleger glaubt. Im neuen Jahr werde ich mir dieses Problem einmal etwas näher vornehmen und ein paar Ideen vorstellen. Beste Grüße Alexander Hahn
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