Neuer Infrastruktur-Fonds
Volkmar Michler in Profit Radar zum Thema Fonds
vom 11. Februar 2008 19:00 Uhr
ENL5454
Infrastruktur ist ein Mega-Thema. Darauf weisen wir in Taipan schon seit vielen Jahren hin. Für den Wall Street Radar warten wir nach den massiven Kursabschlägen nur noch auf den richtigen Zeitpunkt für den Einstieg in einen internationalen Infrastruktur-Konzern (siehe dazu meinen Profit Radar von letzter Woche).
Jetzt hat auch die Schweizer Bank UBS festgestellt, dass „das Geld weiterhin auf der Straße liegt“. Die UBS hat eine neuen Emerging Markets Infrastructure Fonds aufgelegt (ISIN LU0322492728). Der Schwerpunkt liegt auf Infrastrukturprojekten in den Schwellenländern.
Als ein griffiges Beispiel für den Nachholbedarf wird folgender Vergleich angeführt: In Peking gibt es schätzungsweise 3 Millionen Autos und nur 60.000 Parkplätze. Als ich vor ein paar Tagen über Karneval in Paris war (zum Glück mit dem Thalys, der Sie von Köln nach Paris in nicht einmal 4 Stunden bringt) hatte ich den Eindruck, dass in der Seine-Metropole das Parkplatz-Problem nicht geringer ist als in Peking.
An erster Stelle steht aber kein asiatisches Land, sondern Russland mit knapp 20% des Depots, gefolgt von Indien mit etwa 16% und China mit 12%. Die weiteren Länder sind Brasilien, Südkorea, Ägypten, Südafrika und Mexiko. Investiert wird in Unternehmen aus den Bereichen Bau, Banken, Kommunikation, Metall und Rohstoffe sowie Transport und Immobilien.