Neuer Finanzminister in den USA – gute Zeiten für den Euro?
Jochen Steffens in Investors Daily
vom 09. Dezember 2002 18:00 Uhr
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Nach amerikanischen Medienberichten soll John Snow Nachfolger von US-Finanzminister Paul O'Neill werden. In den 70er Jahren hat Snow schon einmal für die Regierung gearbeitet, er war unter Gerald Ford Verkehrsminister.
An den Börsen geht es im Zuge der Ernennung Snows unter anderem um die Frage, ob die Politik des "starken Dollars" weitergeführt wird. John Snow, Chef der US Eisenbahn-Holding CSX, steht als Unternehmer vermutlich eher für eine Politik des "schwachen Dollars". So geriet der Dollar in Folge diese Nachricht unter Druck.
Mit Ernennung von John Snow könnte es sich lohnen auf den Euro und gegen den Dollar zu spekulieren. Mittlerweile gibt es genügend Gründe, die den Euro mittelfristig (auf Sicht von einem Jahr) weiter steigen lassen könnten. Währungsspekulationen sind allerdings immer mit vielen Risiken behaftet. Eine Investition ist also nur für spekulative Anleger geeignet.