Neue medizinische Standards für kleine Herzpatienten
Verlagsleitung Investor Verlag in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 13. November 2009, 07:30 Uhr
ENL5454
Liebe Leser,
wie Sie wissen, unterstützen wir gemeinnützige Organisationen im Umkreis von Bonn. Da ich Mutter von zwei (zum Glück) gesunden Kindern bin, liegen mir Förderprojekte für Kinder besonders am Herzen. So bin ich auf die Fördergemeinschaft Deutscher Kinderherzen in Bonn gestoßen.
In einem sehr netten Gespräch mit dem Geschäftsführer, Wolfgang Heer, erfuhr ich dass die Organisation unter anderem ein Projekt fördert, bei dem für Kinder mit Herzklappen-Fehlern mitwachsende Herzklappen entwickeln werden, damit die Kleinen nicht alle 3 Jahre neu "unter das Messer" müssen. Für dieses Projekt werden noch dringend Fördergelder benötigt. Weitere Details finden Sie im Folgenden.
Herzliche Grüße
Ihre
Sandra Witscher
Der viereinhalbjährige Max ist ein lebensfrohes Kind - dank erfolgreich korrigiertem Herzfehler
Bitte helfen Sie uns dabei, neue medizinische Standards für kleine Herzpatienten zu schaffen
Wer den kleinen Max sieht, mag gar nicht glauben, dass sein Leben nach der Geburt am seidenen Faden hing. Heute ein lebensfrohes und vitales Kind, kam er im Mai 2005 in Lübeck mit dem so genannten Hypoplastischen Linksherzsyndrom zur Welt. Bei diesem schwersten aller angeborenen Herzfehler ist die linke Herzkammer unterentwickelt, wodurch lebenswichtige Organe nicht richtig durchblutet werden. Das Hypoplastische Linksherzsyndrom führt unerkannt bzw. ohne die notwendigen Operationen unweigerlich zum Tode der kleinen Patienten. Doch der heute Viereinhalbjährige hatte Glück im Unglück: Die Spezialisten im Kieler Kinderherzzentrum stellten die richtige Diagnose und operierten ihn innerhalb seiner ersten drei Lebensjahre drei Mal. Eine große Narbe auf seiner Brust zeugt auch heute noch von der erfolgreichen Korrektur seines schlimmen Herzfehlers.
Max ist beileibe kein Einzelfall. Jeden Tag erblicken in Deutschland 18 bis 20 Kinder mit einem Herzfehler das Licht der Welt. Mit zwischen 6.000 und 7.000 Fällen im Jahr handelt es sich um die häufigste angeborene Organfehlbildung. Verstarb vor 20 Jahren noch jeder fünfte Betroffene, so haben heute 95 von 100 kleinen Herzpatienten die Möglichkeit, weitgehend so aufzuwachsen wie ihre gesunden Altersgenossen - wenn der Herzfehler frühzeitig und präzise diagnostiziert und „richtig" behandelt wird. Genau dafür setzt sich die in Bonn ansässige Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e. V. ein, und zwar bereits seit 1989.
Seit der Gründung haben wir mit Hilfe unserer Spender und Unterstützer über 24 Millionen Euro für die Verbesserung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden bereitstellen können - so übrigens auch am Kieler Kinderherzzentrum, an dem der kleine Max operiert wurde. Aktuell fördern wir an bundesweit neun Kinderherzzentren und medizinischen Einrichtungen 16 wichtige Ausstattungs- und Forschungsprojekte. So unterstützen wir beispielsweise die Entwicklung mitwachsender Herzklappen aus körpereigenem Material. Solche Herzklappen werden jährlich von rund 600 Kindern in Deutschland benötigt. Sie würden nicht vom Körper abgestoßen und müssten, da mitwachsend, nicht regelmäßig in belastenden Operationen ausgetauscht werden. Einen Überblick über alle von der Fördergemeinschaft unterstützten Projekte finden Sie hier.
Ausführliche Informationen zur Arbeit der Fördergemeinschaft haben wir auf unserer Internetseite für Sie zusammengestellt. Hier finden Sie beispielsweise unsere Geschäftsberichte, mit denen wir unsere Arbeit transparent machen wollen, unsere Kriterien für die Vergabe von Förderprojekten und vieles mehr. Beim Deutschen Institut für Soziale Fragen (DZI) in Berlin ist die Fördergemeinschaft übrigens seit 2001 als vertrauenswürdige Organisation gelistet.
Bitte helfen auch Sie uns dabei, neue medizinische Standards zu schaffen, mit denen wir das schwere Schicksal der kleinen Herzpatienten erleichtern können. Zum Beispiel mit einer Online-Spende, komfortabel und natürlich mit SSL-verschlüsselter Übermittlung Ihrer Bankdaten: Klicken Sie hier.
Oder auf dem herkömmlichen Weg per Banküberweisung auf das Konto 23 230 bei der Bank im Bistum Essen, Bankleitzahl 360 602 95. Für Ihre Unterstützung bedanken wir herzlich, auch und gerade im Namen der kleinen Herzpatienten!
Drei Operationen innerhalb der ersten drei Lebensjahre waren nötig, um den schweren Herzfehler von Max zu korrigieren