Nachdem sich der Staub gelegt hat, steht Gold gut da – Teil 5
Ed Bugos in Traders Daily zum Thema Gold als Geldanlage
vom 15. Dezember 2008, 12:00 Uhr
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Die Nachfrage nach Schmuck ist kurzfristig vielleicht vom Preis abhängig, aber der ist mit jedem Jahr zu zunehmend höheren Preisen gestiegen, seit der Bullenmarkt angefangen hat. Trotz meiner Einwände, stimme ich der Erklärung des Councils, warum der Goldpreis trotz der nachweislich stark ansteigenden Nachfrage nach Gold gefallen ist, zu.
„Besonders auffällig ist dabei, dass der Verkauf, der durch die [gefolgerte] Anlagekategorie eingefangen wird, überwiegend von Anlegern mit einem kurzfristigen Interesse stammte. Das spiegelt weitestgehend die Tatsache wieder, dass Gold mit anderen Rohstoffen und anderen Anlagewerten in einen Sog gezogen wurden - es spiegelt nicht ein in Frage stellen des Wertes von Gold oder seine Rolle als sicherer Hafen. Die starken Käufe bei den ETF und am Barren- und Münzmarkt während des Quartals spiegelt die Anleger mit einer längerfristigen Perspektive und das legt nahe, dass der Glaube der Anleger an die Rolle von Gold als sicherer Hafen und als Wertcontainer stärker ausgeprägt ist als je zuvor."
Da ist es kein Wunder, dass der Handel das abdeckt. Das Establishment ist heute ganz heiß auf Gold.
Die Goldanalysten von JP Morgan haben die Anleger in diesem Monat förmlich dazu „gedrängt", Gold aufzustocken und dabei das Adressenausfallrisiko und das knappe Angebot zitiert.
Die Gruppe für den Devisenhandel bei Citigroup hat auch aktiv Werbung dafür gemacht, auf Hausse zu setzen.
„Nun, eigentlich ist das alles eine Untertreibung. „Gold wirkt auf mich immer noch so, als stecke es in einem Bullenmarkt. Ich glaube auch weiterhin, dass ein Schritt zu ähnlichen Anteilen wie die, die im Bullenmarkt von 1976 bis 1980 gesehen wurden, einen Preis nördlich von 2.000 Dollar nahelegen sollte", sagte die FX-Group von Citigroup in der vergangenen Woche.
Ich fand daran besonders auffällig, dass abgesehen von der Wahl des Zeitpunktes für diese Aufrufe, beide den Dollar ganz außer Acht ließen. D.h., dass sie feststellten, wie ich es auch schon in der Vergangenheit getan habe, dass der Wert des Dollars im Devisenhandel zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch gar nicht so wichtig ist. Morgan sagte: „Es steht nicht absolut fest, dass die Erholung bei Gold einen fallenden Dollar bedeutet", während Citigroup, so wie ich auch, auf Beispiele einer ebensolchen Situation in den siebziger Jahren hingewiesen haben.
Ganz gleich, noch ist es keine sichere Sache und all das ist gutes Futter für einen Bullenmarkt bei Gold.
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