Nach der Katastrophe in Japan

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Ktastrophe, Desaster, Unglück - für das, was in Japan passiert, reichen die Worte nicht. Es ist eine Mehrfach-Katastrophe, eine unbeschreibliche Tragödie: Erst das Erdbeben, dann der Tsunami und jetzt die radioaktive Strahlung.

In der TAIPAN-Redaktion sind wir noch immer geschockt, fassunglos, was dort die Menschen durchleben müssen. Mein Kollege Daniel Wilhelmi kam nur wenige Tage vor der Katastrophe von seiner Japan-Reise zurück. 


Was uns neben der menschlichen Tragödie bedrückt, ist die Tatsache, dass es sich bei Japan nicht um ein Schwellenland mit maroden Industriestrukturen, sondern um ein Hightech-Land handelt. Wenn schon ein hoch entwickeltes Land wie Japan die Atomenergie nicht in den Griff bekommt, wer denn sonst?

Deshalb ist es auch nicht übertrieben, von einer Zäsur zu sprechen. Das, was man immer als „Restrisiko" bezeichnet hat, ist jetzt Realität geworden. Dabei geht es in erster Linie gar nicht um Erdbeben, sondern um die zentrale Frage: Kann man bei Kernkraftwerken eine Kernschmelze grundsätzlich ausschließen? Ich habe in den letzten Tagen keinen Wissenschaftler gesehen, der dies bejaht hat - auch nicht für Deutschland.

 

von
Volkmar Michler
Volkmar Michler

Aus eigener Anschauung kennt Volkmar Michler die Chancen und Risiken einiger Emerging Markets, zum Beispiel Nord- und Westafrika sowie Lateinamerika.


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Kommentar von KH

Der Ausstieg ist jetzt vorgegeben und zwar sollte dieser europaweit überregional vollzogen werden mit entsprechenden neuen ergänzenden Verbundnetzen in welche auch die südlichen Länder wie Spanien mit einbezogen werden sollten um die Verbindung zu Nordafrika und den geplanten Desertec-Projekten als zusätzliche, zukünftige ergiebige Stromquelle zu nutzen. Es sollte dann so ausgestiegen werden, dass nach lückloser zusätzlicher Bereitstellung von erneubarer Stromquellen Schritt für Schritt immer dann ein bestehendes AKW abgeschaltet wird, sodass keine Engpässe entstehen können.

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