Nach der Japan-Katastrophe: Fisch-Aktien wieder im Mittelpunkt

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Es ist eine Horrorvorstellung: Sie wissen, dass eine nukleare Wolke auf Sie zukommt und Sie können nichts dagegen tun. Sie können nur auf einen günstigen Wind hoffen. Den Wettlauf mit dem Wind hat zunächst ein amerikanischer Flugzeugträger vor der japanischen Küste verloren. Die Schiff hat nach der Explosion des ersten Reaktors eine nukleare Wolke im Pazifik durchquert, bei der Besatzung wurde eine erhöhte Strahlung nachgewiesen.


Und jetzt bereiten sich die europäischen Häfen darauf vor, dass die ersten verstrahlten japanischen Schiffe dort eintreffen. Bereits chinesische Behörden hatten einem aus Tokio stammenden Schiff die Einfahrt in den Hafen verweigert.

Doch die Horrorvorstellung geht weiter. Denn was für Menschen gilt, trifft auch auf Tiere zu, die als Nahrung für die Menschen dienen. So ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis erhöhte Radioaktivität bei Fischen aus dem Pazifik nachgewiesen wird. Denn über Niederschlag gelangt radioaktives Material auch ins Meer und reichert sich zuerst im Plankton an, das Fischen als Nahrung dient. Und hier gilt die Faustformel: Je weiter oben der Fisch in der Nahrungskette steht, desto höhere Werte wird es geben.

 

von
Volkmar Michler
Volkmar Michler

Aus eigener Anschauung kennt Volkmar Michler die Chancen und Risiken einiger Emerging Markets, zum Beispiel Nord- und Westafrika sowie Lateinamerika.


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