Momentum und Volatilität: Eine Rangliste
Andreas Wolf in DAX Daily
vom 16. Oktober 2009, 08:00 Uhr
ENL5454
Es mag zwar etwas komisch klingen, aber die Freude am Handeln und dem damit verbundenen Risiko ist vielen Anlegern in den vergangenen zwölf Monaten nicht abhanden gekommen. Der Wegfall der einjährigen Spekulationsfrist zu Jahresanfang hat den Umsatz mit kurzlaufenden Derivaten wieder deutlich erhöht. Während auf der einen Seite eine kontinuierliche Abnahme der langfristig orientierten Einzelaktionäre festzustellen ist, steigt die Nachfrage nach sogenannten „Zocker-Produkten" wie Zertifikate oder Turbo-Optionsscheine.
Die Emittenten geben sich im Hinblick auf diverse Statistiken zu Art und Umfang der genutzten Derivate nicht immer ganz offen. Zweifellos stehen die Indexprodukte bei den Nutzern aber ganz hoch im Kurs, während „exotische" Derivate nur selten mit stärkeren Umsätzen aufwarten können. Der Grund in der Beliebtheit der Indexprodukte ist die Transparenz des Basiswerts. Viele Anleger sind der Meinung, dass sie nur die Indexstände kostenlos zeitgleich im Internet abrufen können, dabei bieten Broker wie Lang &Schwarz außerbörslich faktisch zeitgleiche Preisstellungen bei Aktien auch umsonst an.
Ein anderer Grund liegt natürlich in der Häufigkeit der Tagesschwankungen, denn nur wenige einzelne Aktien können es dahingehend mit den Indizes aufnehmen. Da viele Anleger aber auch gerade von den Tagesschwankungen profitieren wollen, bringt ein Investment in eine Einzelaktie nur dann etwas, wenn vor dem steigenden Momentum investiert wird.
Märkte mit dem niedrigsten Momentum beobachten
Um sich möglichst nicht wochenlang in einem sehr schwankungsarmen Markt aufzuhalten, erstellt man sich am besten eine Liste mit den umsatzstärksten Aktienmärkten, ergänzt um Devisen und Rohstoffe nach der Rangfolge des Momentums. Märkte mit hohem Momentum erscheinen dabei an der Spitze, das niedrigste Momentum folgt am Ende der Aufreihung.
Was ist das Momentum? Das Momentum gibt über das Tempo und die Intensität von Kursbewegungen Aufschluss und weisst auf Trendumkehrungen hin. Der Wert kalkuliert sich aus der fortlaufenden Differenz zwischen dem aktuellen Kurs und einem Kurs, der je nach Belieben einen bestimmten Zeitabschnitt zurück liegt. In der Regel sind dies 12 oder 26 Tage. Je höher das Momentum ist, desto größer ist die Dynamik des untersuchten Basiswerts.
Abgleich der Ergebnisse im definierten Rhythmus
Die jeweiligen Momentum-Werte einer einmaligen Betrachtungsweise bringen natürlich noch keine nachhaltigen Erkenntnisse. Erst wenn man die Momentumswerte in einem bestimmten Rhythmus (am besten wöchentlich oder monatlich) fortschreibt, ergeben sich Vergleichswerte, die eindeutigere Rückschlüsse zulassen. Besondere Beachtung sollte man dabei den Märkten zukommen lassen, deren Momentum über eine kontinuierliche Zeit einen niedrigen Wert aufweisen. Hier könnte es sich für Derivate-Nutzer am ehesten lohnen, auf eine Ausbruchssituation zu setzen.
Allerdings bedarf es hierfür einem „Fein-Tuning", denn nicht jeder Markt mit niedrigen Momentums-Werten wandelt sich in kurzer Zeit zu einem „Rally-Kandidaten". Auch Umsatzstärke und technische Grundverfassung spielen bei der Entscheidung über den mittelfristigen Verlauf eine Rolle. Für Day-Trader bleibt es aber dabei, dass natürlich die Märkte bevorzugt werden, die im Hier und Jetzt eine hohe Schwankungsbreite aufweisen. Bei diesen Marktteilnehmern spielt der Faktor „Umsatzhöhe" natürlich eine größere Rolle.
NEWS-Trading
Tom Firley
sind Sie daran interessiert, einem Börsenprofi über die Schulter zu schauen und auf diese Weise einiges über das News-Trading zu lernen? Und dies am besten noch
- in kurzer Zeit
- an Ihrem PC
- kostenfrei
Dann kann ich Ihnen ein so genanntes „Webinar" empfehlen. Sie melden sich einfach online an und zu einem bestimmten Zeitpunkt (in diesem Falle nächsten Montag, 19.10. um 19.00 Uhr) sitzen Sie vor Ihrem PC, loggen sich mit Ihren erhaltenen Daten ein und haben bereits nach einer Stunde einen weiteren Schritt in Ihrer Börsianer-Evolution getan. Konkret:
Forexprofi Carl-Wilhelm Duevel, vielen Leuten von seinen Vorträgen, Seminaren und Interviews bekannt, wird in diesem kostenlosen Webinar auf das Thema Newstrading genauer eingehen. Hierunter verstehen Profis den Handel von Nachrichten und reagieren dabei binnen Sekunden auf die Entwicklungen des Marktes.
Newstrading gehört mit zur Königsdisziplin des Devisenhandels. Dabei warten die Händler auf Nachrichten die den Markt richtig bewegen können. Beispielsweise die Arbeitsmarktdaten mit Berichten über die Arbeitslosigkeit und die neugeschaffenen oder verlorenen Stellen sind hierfür sehr gute News, die für den Handel geeignet sind. Aber auch Zinsentscheide, wichtige Konferenzen oder die Veröffentlichung von anderen Wirtschaftsdaten eignen sich hervorragend für diese Art des Handels.
Hier können Sie sich für das kostenfreie Webinar anmelden