Mit K+S, BayWa und KWS Saat profitieren Sie von steigenden Preisen bei Agrarrohstoffen
Georg Pröbstl in Nebenwerte Daily zum Thema Agrar-Rohstoffe
vom 14. Juni 2007 17:00 Uhr
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Lieber Leser,
eigentlich könnte ich in letzter Zeit wahrscheinlich 80 Prozent meiner Kommentierungen zum aktuellen Markttrend aus dem jeweiligen Nebenwerte Daily einfach kopieren und nur die Punktestände der Indizes aktualisieren. Auch heute geht es nämlich wieder nach oben. Auch heute pirschen sich die Indizes noch näher an ihre Allzeithochs. Kurioserweise notieren dabei DAX, MDAX und SDAX derzeit im Gleichschritt nur zwischen 2 und 4 Prozent unter ihren absoluten Rekordständen. Derzeit scheinen den Investoren die Ideen oder Begründungen auszugehen, warum sie ausgerechnet Blue Chips kaufen oder auf Nebenwerte setzen sollten. Sie legen sich einfach alles quer Beet ins Depot und ziehen damit jeden Sektor nach oben.
Trotz dieser breiten Feierlaune gibt es auch Spezialbereiche, die Ihnen als Anleger einen Blick oder ein Investment wert sein sollten. Einer dieser Sektoren, den ich Ihnen im Nebenwerte Daily schon im Januar 2007 einmal als vielversprechend ans Herz gelegt habe, sind Agrarrohstoffe. Aktuell gibt es wieder eine Meldung dazu, die ich allerdings weniger lustig finde.
Wie BayWa-Chef Wolfgang Demel im Gespräch mit dem Handelsblatt erklärt, wird Getreide nämlich knapp und teuer. Der Manager des größten deutschen Agrarhändlers warnt sogar vor weltweiten Engpässen bei Getreide. Grund: Den Landwirtschaftsexperten des Münchner Unternehmens zu Folge wird weltweit viel zu viel Getreide für die Produktion von Bio-Kraftstoffen verwendet. Nach Einschätzung von Demel sind die Preissteigerungen von bis zu 70 Prozent für Weizen, Mais und Futtergerste in den letzten 12 Monaten nicht das Ende der Entwicklung. Die extremen Investitionen in nachwachsende Rohstoffe werden nach Ansicht des Experten zu weiteren Preissteigerungen führen.
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