Mit K+S, BayWa und KWS Saat profitieren Sie von steigenden Preisen bei Agrarrohstoffen - Teil 2
Georg Pröbstl in Nebenwerte Daily zum Thema Agrar-Rohstoffe
vom 14. Juni 2007 17:00 Uhr
ENL5454
Wir können an der Preisentwicklung der Agrarrohstoffe, dem Anbau- und Absatzverhalten der Landwirte und Produzenten ohnehin nichts ändern. Aber Sie können von diesem prognostizierten Trend profitieren.
Eine K+S, früher Kali und Salz (WKN 716200), KWS Saat (WKN 707400) und BayWa (519406) dürften an der weltweit steigenden Nachfrage nach Agrarrohstoffen gut verdienen. Denn die landwirtschaftliche Fläche auf der Welt ist nicht beliebig vermehrbar. Um also den Bedarf an immer mehr landwirtschaftlichem Output bedienen zu können muss der Ertrag pro Flächeneinheit immer weiter klettern.
Dazu kommt: Agrarrohstoffe werden nicht nur häufiger als Energielieferanten gebraucht – auch der Bedarf an Agrarrohstoffen als Lebensmittel steigt immer weiter. Das hat 2 Gründe: Zum einen klettert die Nachfrage der Bevölkerung vor allem aus den Schwellenländern China und Indien aufgrund des steigenden Wohlstands. Zum anderen sorgt die weltweit explodierende Zahl an Menschen für noch mehr Appetit auf Agrarrohstoffe. Düngemittelspezialisten und Agrarhändlern werden ihre Produkte damit in Zukunft wohl regelrecht aus den Händen gerissen.
Die Aktien der 3 genannten Unternehmen sollten deshalb in keinem gut strukturiertem mittel- bis langfristig ausgerichtetem Depot fehlen.
Wird Getreide noch teurer, dann können Sie sich zwar über hohe Preise für viele Lebensmittel ärgern. Als Aktionär der 3 Firmen können Sie sich aber mit den Kursgewinnen und Dividenden wenigstens noch ihr täglich Brot leisten.
Ihr
Georg Pröbstl