Mit CFDs diese Börsenphase traden?
Daniel Wilhelmi in Profit Radar zum Thema Derivate & Hebelprodukte
vom 12. Februar 2008 19:00 Uhr
ENL5454
Mein letzter Profit-Radar hat für ziemlichen Wirbel unter Ihnen gesorgt. Ich habe zahlreiche Mails von Ihnen erhalten. Darunter sind sehr gute Fragen, wie von Herrn Dr. Siegfried F. oder Herrn Dietrich K. oder Herrn Bernd F., um nur einige zu nennen. Ich werde diese Fragen hier in den kommenden Ausgaben des Profit-Radar abarbeiten, denn ich denke, dass viele von Ihnen aus den Fragen (und hoffentlich auch von meinen Antworten) Nutzvolles ziehen können.
Anfangen möchte ich mit 2 kurzen Mails, die sich auch dementsprechend kurz beantworten lassen: Die 1. Mail kommt von Herrn Jaroslaw J.: „S.g Herr Wilhelmi, Sie schreiben dass in diese Börsenphase alle Instrumente einfach gefährlich sind ,was halten sie von CFD´s die man sehr schnell kaufen und verkaufen kann? mfg jaroslaw j.“
Ich will ganz ehrlich zu Ihnen sein: Ich halte von CFDs gar nichts. Habe ich nie. Werde ich nie. Und dafür werde ich morgen richtig Ärger von einem sehr guten Freund bekommen, der im CFD-Sektor tätig ist. Aber das ist okay. Damit kann ich leben. Denn ich schreibe den Profit-Radar nicht, um meinem Freund was Gutes zu tun, sondern um ihnen ehrlich meine Meinung zu sagen.
CFDs eigenen sich nur für echte Profis, die extrem schnell agieren können. Die Hebelwirkung der klassischen Idee „Mit 1.000 € bewegen Sie 100.0000 €“ ist verlockend, aber denken Sie auch an das Risiko, wenn Sie damit in einer volatilen Seitwärtsphase 2-3 Mal auf der falschen Seite erwischt werden. Sehen wir den Fakten ins Augen: Dann sind sie platt – und es mal so flappsig zu formulieren.