Mit 3 Schritten zur Zielkursberechnung für fallende Kurse
Jürgen Nowacki in Investoren Wissen
vom 21. Oktober 2011, 16:00 Uhr
ENL5454
Mit 3 Schritten zur Zielkursberechnung für fallende Kurse
- Schritt: Suchen Sie (von rechts nach links) die stärkste X-Säule mit den meisten Kaufsignalen (Bullish Alert Column). Begründung: Es geht bei fallenden Kursen darum, den übergelagerten Aufwärtstrend zu identifizieren und die Bruchstelle zu finden. Deshalb suchen wir nach dieser X-Säule.
- Schritt: Von dort aus arbeiten wir uns bis zum nächsten Verkaufssignal vor. Es ist im Beispiel der Bruch eines doppelten Bodens. Dieses Signal dreht den vorherigen Aufwärtstrend um. Es ist nicht die Säule mit den meisten Verkaufssignalen, sondern die erste große O-Säule, die den doppelten Boden erst möglich gemacht hat. Diese Säule nennen wir Preisberechnungssäule (Price Objektive Column).
- Schritt: Kalkulation der Extension (Ausweitung). Zählen Sie die Anzahl der O-Kästchen in der Preisberechnungssäule (Price Objective Column), multiplizieren Sie sie mit der Kästchengröße (0,5 - steht in der Beschreibung links oben im Chart) und nehmen 2/3 vom Reversal = 2 (Das Reversal ist oftmals mit 3 Kästchen in den Charts voreingestellt).
Somit rechnen Sie 12 x 0,50 x 2 = 12 Dollar
Wichtig: Diese 12 Dollar subtrahieren Sie vom Kurshoch der ersten großen Abwärtssäule (Price Objective Column) und erhalten 65 - 12 = Zielkurs 53 Dollar.
Fazit: Mit ein bisschen Übung können Sie aus P&F Charts auch Zielkurse für steigende Aktien ermitteln. Auf der Webseite von Stockcharts.com können Sie unter Free Charts den marktbreiten S&P 500 abrufen und sich einen aktuellen P&F Chart mit Zielkursberechnung ansehen. Im Target Trader (hier) greifen wir auf die Analysen zurück und vermitteln die Kernaussagen auf einfache Art und Weise zum schnellen Lesen. Aktuell hat der US-Markt nach dieser Methode ein Potenzial von 1.540 Punkten, und das entspricht einem Plus von 26 Prozent.
Viel Erfolg am Markt, Ihr
Jürgen Nowacki
Coach Trading & Sales
