Minizinsen und Inflation steigern Attraktivität von Rohstoffinvestment

in Devisen-Monitor zum Thema Rohstoffe
vom


Für die meisten Privatanleger steht das Thema Sicherheit an erster Stelle. Wer sich mühsam einen Kapitalstock angespart hat, dem geht es vor allem darum, auch in Zukunft seinen Wohlstand zu halten. Seit Ausbruch der Staatsschuldenkrise gibt es nur noch eine Handvoll Staatsanleihen, die diesem Anspruch gerecht werden. Und wer weiß schon, ob nicht auch Deutschland mittelfristig vom Abwärtstrend der Eurozone eingeholt wird? Erste Anzeichen, dass der deutsche Fels in der Brandung zerbröckelt, zeigte der Rückgang des Einkaufsmanagerindexes Ende März in Deutschland. Die Unternehmen ordern deutlich weniger Rohstoffe, was auf einen Einbruch der Auftragseingänge schließen lässt.


EZB-Milliarden werden die Preise treiben lassen

Aktuell bieten Bundesanleihen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr nur 0,06 Prozent Rendite. Abzüglich der erwarteten Inflationsrate von zwei Prozent ergibt sich ein realer Negativzins. Die Liquiditätsspritzen der EZB könnten außerdem die Inflation zusätzlich anheizen, sobald die Banken ihre EZB-Milliarden als Kredite in den Wirtschaftskreislauf abgeben. Momentan fließen diese Gelder aufgrund mangelnden Vertrauens überwiegend in Staatsanleihen und in die Einlagenfazilität der EZB.

Teuerungsraten treiben auch Rohstoffpreise in die Höhe

Der Kapitalstock wird also momentan durch den realen Kaufkraftverlust bedroht. Wer dem langsamen Abschmelzen des Kapitalstocks entgegenwirken will, muss seine Anlageklassen breiter streuen. Bei Staatsanleihen führt die derzeitige Niedrigzinsphase in Kombination mit einer (noch) moderaten Inflationsrate schon zu realen Kaufkraftverlusten. Rohstoffe verzeichnen dagegen allein schon aufgrund der Teuerungsraten langfristig Preisanstiege. Was die Rendite der Staatsanleihen dezimiert, führt also bei Rohstoffen zu positiven Effekten. Analog dazu liefern die sogenannten Opportunitätskosten ein weiteres Argument. Zum Einmaleins des Anlegers zählt der Vergleich seines Investments mit einem risikolosen Festzinsinvestment. Da der Realzins derzeit am Boden liegt, die Opportunitätskosten bei einem alternativen Investment also gegen Null laufen, steigt die Attraktivität aller nicht festverzinslichen Anlagemöglichkeiten. Also auch die des Rohstoffinvestments.

Portfolien mit Rohstoffanteilen streuen ihr Risiko breiter

Die Nachfrage nach Industriemetallen, wie Kupfer oder Silber steigt fast in jedem Jahr und wird aller Voraussicht nach auch in Zukunft durch die hohe Nachfrage aus China, Indien, Brasilien und Russland weiter steigen. Die historische Betrachtung der Preisentwicklung zeigt, dass die Rohstoffpreise tendenziell eher steigen, wenn die Aktienmärkte eine schwache Phase durchlaufen. Rohstoffe eignen sich also, um die Schwankungsbreite Ihrer Portfoliorendite zu minimieren. Der Markt bietet dazu eine breite Anzahl an Finanzprodukten. Denkbar sind etwa Endlos-Rohstoffzertifikate oder auch Rohstoff-CFDs. Interessant sind auch Discount-Zertifikate. So erzielen Discount-Zertifikate mit einer Laufzeit von einem Jahr und einem Kurspuffer von 20% derzeit Jahresrenditen von 4,2% (z.B. WKN DZ2R00). Das ist die 28-fache Rendite einjähriger Bundesanleihen, die selbst dann erzielt wird, wenn der Kupferpreis um 20% sinken sollte. Gegen Wechselkursschwankungen sind viele Discount-Zertifikate geschützt.

 

von
Thomas Kallwass
Thomas Kallwass

Thomas Kallwass ist unser Spezialist für alternative Investment-Chancen. Seine Handelsstrategien sind wissenschaftlich untermauert und langfristig erfolgreicher als der Gesamtmarkt.


Anzeige

Gewinne mit Rohstoffen

Rohstoff-Experte Michael Vaupel empfiehlt in der Regel ganze „Märkte" oder Rohstoff-Klassen und nur wenige Einzeltitel. Dadurch reduziert sich für Sie erheblich das Risiko Ihrer Rohstoff- Investments: Ein Rohstoff wie z.B. Gold oder Silber kann nicht pleite gehen. Einzig Angebot und Nachfrage regeln hier die Kurse.

Fairer kann man an der Börse kaum Gewinne machen!

Dabei deckt Michael Vaupel bei Der Rohstoff Performer alle möglichen Rohstoffmärkte ab: Agrarrohstoffe, Energierohstoffe, Edelmetalle und Industriemetalle - Er sucht und findet für seine Leser die besten Gewinnchancen in allen Bereichen. Die hohen Gewinne kommen dabei durch die Umsetzung mit Derivaten wie Optionsscheinen und Hebelzertifikaten zu Stande.

Testen Sie jetzt 30 Tage GRATIS den Rohstoff-Performer



Artikel bewerten
Durschnittliche Wertung:
0 Sterne
Wertungen:
0 insgesamt
Artikel weiterempfehlen
Kommentar abgeben

* = Pflichtfeld, bitte unbedingt ausfüllen

Kommentare Kommentar abgeben