Millionen Menschen in die Irre geführt
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 4. November 2011, 07:30 Uhr
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Millionen Menschen wurden in die Irre geführt...als junge Erwachsene strengten sie sich diesbezüglich an, aber das zahlte sich nicht aus...obwohl sie sich für ihre Studien teilweise stark verschuldeten. Die Bundesregierung ermutigte "Bildung". Die Zentralbank machte es leicht, sich dafür zu verschulden - mit niedrigen Zinsen -, und der Staat unterstützte die Gewährung von Studienkrediten.
Platzen der Bildungs-Blase
Jetzt platzt diese "Bildungs-Blase". Diese Blase begann mit der sogenannten "GI Bill", mit der die Regierung mehr Leute ins College lockte, als der Markt tragen konnte. Im Laufe der Zeit wurde die Möglichkeit für Studienkredite auf den Großteil der Bevölkerung ausgeweitet.
Ein Besuch des College wurde im Laufe der Zeit als Eintrittskarte für ein gutes Leben gesehen. In den letzten 30 Jahren wurde "höhere Bildung" in den USA zunehmend als Menschenrecht gesehen, etwas welches die Regierungen jedem garantieren sollten. Es wurde völlig ignoriert, dass höhere Bildung ein Weg für die Besonderen ist, besonders für diejenigen Besonderen, welche Naturwissenschaften studieren.
Natürlich ändert das nichts an den Fähigkeiten derjenigen, welche jetzt gerade durch das System geschleust werden. Alles was getan wurde, ist die Qualität von dem, was geboten wird, zu senken, so dass jeder mitmachen kann.
Außergewöhnliche Menschen werden immer noch Wissenschaftler und Ingenieure. Jeder andere macht seinen Master in einem Fach, das vor kurzem erfunden wurde um die künstliche Nachfrage nach höheren Abschlüssen zu befriedigen, für Leute, die keine Wissenschaftler oder Ingenieure sein können, aber die den Kopf voll mit irregeleiteten Ideen haben und jede Menge Schulden.
Schlimmer noch: Diese "Bildung" hat Dinge ersetzt, und zwar Dinge wie Unternehmergeist, Initiative, die Bereitschaft, Risiken einzugehen, und das Akzeptieren und Lernen aus Scheitern. Wie Ellsberg sagt: "Aber die meisten Studenten lernen im College nichts übers Verkaufen; es ist wahrscheinlicher, dass sie einen Kurs absolvieren, der darüber geht, warum Verkaufen (und der Kapitalismus) böse sind."
In der Tat. Ich hasse es, schon wieder auf die "Occupy Wall Street"-Bewegung zurückzukommen, aber die ist voll von vielen dieser College-Absolventen. Die kamen aus dem College ohne Aussicht auf einen Job und mit Schulden, die sie für das Studium aufgenommen haben. Sie fühlen sich verloren, wütend, und können nicht an ein Leben jenseits der Studienschulden denken.
Und viele von ihnen (nicht alle) fühlen, dass "Kapitalismus" etwas ist, was angeklagt werden sollte, dass die Welt der Gewinne irgendwie vom Wohlbefinden der Menschen getrennt werden sollte.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von bruno (04.11. 2011 12:43 Uhr):
Bravo ! Nun suchen viele nach dem "Wie?" Doch die stehen oft am Pranger, werden als "dumme Weltverbesserer" deklariert oder man setzt sie auf eine Stufe mit Stalinisten usw. Die gleiche Intoleranz die Leuten wie Giordano Bruno, Kepler, Kopernikus und anderen entgegengebracht wurde, bevor ihre ganz grossen Entdeckungen die Runde machten.
Antworten - Kommentar von Guillermo jakobs (04.11. 2011 13:54 Uhr):
Ha, ha, ha; endlich bekomm ich mal zu hören, oder besser gesagt zu lesen das der Kapitalismus nichts gutes sei, oder besser gesagt nicht so gut sei wie allgemein angenommen. Es ist nicht jedermanns sache sozial zu steigen enfach wiel man zur universität geht und ein studium absolviert hat. In der letzten zeit hat es zu viel sozialwissenschaften, und zuwenig harte wissenschaften zum studium gegeben. Selbst ein studuim der harten wissenschaften garantiert auch nichts, da vieles neue erkenntniss der anwendungstechnologie zu früh kommerzialisiert wird, ohne genug experimentelle erkenntnisse erhoben haben. Nach jahren enpuppt sich mancherlei erfindung als vernichtend, denken wir nur mal ans DDT, welcher erfinder den Nobelpreis erhielt, und heute ist es weltwiet verboten, oder am Kontergan, medikament was damals als nebeneffektfreies schlafmittel verkaut wurde, und heute noch genügend krüppel durch dieses medikament hervorgazogen wurde leiden müssen, bie es natürlich verboten wurde. Na ja alles dreht sich nur eben um das leichte geld verdienen, das ist ja der Kapitalismus; es muss eben dass ganze modell duchdacht werden, ein neues modell erscheinen, wo der Mensch und die ganze Natur im mittelpunkt stehen, und nicht das selige geld, und noch weniger das geldmachen ohne weiteres. Wozu denn eigentlich sind grosse reichtümer zweckmässig, das system kann so nicht weitergehen. Ich rege mit diesen zeilen zum denken an, das solche umwandlung in gang gesetzt werden kann, und so schnell wie möglich, denn mehr als die weltverschmutzung macht der kapitalismus die welt kapputt.
Antworten - Kommentar von kinva (05.11. 2011 17:58 Uhr):
Tut mir leid, das ist so einfach gestrickt, dass man es nicht zu lesen braucht! Eigentlich sind Sie sonst sehr viel besser!
Antworten- Antwort von Monetenmann (08.11. 2011 14:42 Uhr):
Einfach ist Ihnen wohl zu kompliziert, haben Sie zufällig studiert und sind zum intellektuellen I-Dipfler verkommen? Der O-Ton des heutigen Beitrags ist doch treffend: Es wird aus Angst studiert, sonst keinen gut bezahlten Job zu finden...
- Antwort von Monetenmann (08.11. 2011 14:42 Uhr):