Mais wartet auf neue SIgnale

Andreas Lambrou in Rohstoff Daily zum Thema Agrar Rohstoffe
vom


von Andreas Lambrou

Die Maispreise befinden sich heute in der Nähe ihrer 2 Wochenhochs.

Regenfälle halten Anleger noch zurück

Kurzfristig haben Regenfälle in den Hauptanbaugebieten der USA für eine Entspannung gesorgt. Alle warten jetzt auf den Erntebericht des Agrarministeriums. Bislang geht das Agrarministerium von einem Flächenertrag von 149 Scheffel je Acre* aus. Analysten rechnen jedoch mit einem etwas höheren Ertrag von 150-155 Scheffel je Acre*. Jegliche Abweichung davon nach unten würde mit einiger Sicherheit eine kurzfristige Rally in den Maispreisen auslösen.


*1 Acre entspricht der Fläche von 4.046 Quadratmetern (63,60m X 63,60m)

Ursprünglich wurde das Acre als die Ackerfläche festgelegt, die ein Mann mit einem Ochsen an einem Tag beackern konnte

Die Wetterdaten für die USA bleiben für die nächsten 1-2 Wochen weiterhin trocken, was die Wahrscheinlichkeiten für einen Anstieg der Maispreise stark erhöht.

Langfristig wird der Maispreis stark von der Ethanolproduktion beeinflusst. Auch hier gab es in dieser Woche Neuigkeiten.

Ethanolproduktion

Erst vor wenigen Tagen veröffentlichte die neue Vorstandsvorsitzende des größten Verarbeiters von landwirtschaftlichen Produkten in den USA (Archer Daniels Midland) eine extrem positive Aussicht über die Ethanolproduktion. Allein in den USA erwartet Frau Pat Woertz, die übrigens vom Energiekonzern Chevron zu Archer Daniels wechselte, bis 2012 einen Anstieg der Nachfrage auf 15 Millionen Gallonen pro Jahr. In diesem Jahr dürften erst 4,8 Millionen Gallonen produziert werden.

Kritik von Analystenseite

Die Aussagen von Archer Daniels wurden von einigen Analysten sehr kritisch aufgenommen. Grund ist, dass diese einen Rückgang der Ölpreise prognostizieren. Sollte dieser ausbleiben, wovon ich stark ausgehe, so stehen wir vor einem erheblichen Anstieg der Ethanolproduktion. Ich begrüße daher die mutigen Prognosen von Archer Daniels. Schließlich sind es gerade diese kontrollierten Risiken, die man eingehen muss, um im Geschäft Erfolg zu haben.

Ethanol jetzt auch ohne Staatssubventionen profitabel

Der Einsatz von Ethanol rechnet sich aktuell ab einem Ölpreis von 40 US-Dollar je Barrel. Allerdings weisen Kritiker zu Recht auf die hohen Subventionen im Ethanolsektor hin. Bislang wird 1 Gallone Ethanol in den USA mit 0,51 US-Dollar subventioniert. Umgerechnet auf ein Barrel ergibt dies eine Subvention von 21,42 US-Dollar (1 Barrel = 42 Gallonen). Wirtschaftlich rechnet sich damit die Ethanolproduktion ab einem Rohölpreis von rund 60 US-Dollar.

Fazit

1 Scheffel Mais per Lieferung im Dezember 2006 wird zu 2,64 US-Dollar gehandelt. Langsam steigen die Preise an, aber so richtig in Fahrt ist der Maispreis bislang nicht. Im Gegensatz zum Weizen hat Mais bislang noch nicht so stark unter der herrschenden Trockenheit gelitten. Trotzdem sollten Sie den Markt genau beobachten.

Viele Grüsse

Andreas Lambrou


Anzeige

Weshalb die Börsen demnächst rapide abstürzen werden – und warum Sie dieser Crash z. B. +270,2% reicher machen wird …“

Roland Fressl erzielt mit seiner Trendfolge-Strategie seit 1990 unglaubliche +84,1% Performance – Jahr für Jahr!

Während der 2008er Finanzkrise waren es sogar unglaubliche +270,2% – während weltweit alle Anleger Zeter und Mordio schrien.

Jetzt schlägt sein Trading-System erneut Alarm.

Roland Fressl lädt Sie heute ein, seine in der Finanzkrise erprobte +270,2%-Gewinn-Strategie nachzumachen.

Haben Sie den Mut, jetzt einzusteigen? Maximal 100 Tradern steht diese Chance jetzt offen.

Erfahren Sie hier mehr!



Artikel bewerten
Durschnittliche Wertung:
0 Sterne
Wertungen:
0 insgesamt
Artikel weiterempfehlen
Kommentar abgeben

* = Pflichtfeld, bitte unbedingt ausfüllen

Kommentare Kommentar abgeben