Lithium +"Seltene Erden“: "Investitionen werden sich 100-fach rentiere
Daniela Knauer in Nebenwerte Daily zum Thema Seltene Erden
vom 3. August 2010, 17:00 Uhr
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Doch bleiben wir heute noch beim Thema Lithium. Herr Kapp schreibt dazu treffend: "Lithium wird erst richtig zum Thema werden, wenn die Elektro-Autos mit entsprechenden Batterien ausgestattet werden. Die Chinesen und dann die Canadier mit Avalon beherrschen den Markt vor den Südamerikanern wie Bolivien, Peru und Chile. Diese Investitionen werden sich, wenn nicht direkt heute, 100-fach rentieren. Die Anlagen rentieren sich kurzfristig bereits im 2-stelligen Bereich. Das ist meine Meinung. Ich weiss nur noch nicht wo ich ansetzen soll! Haben Sie einen Tipp? Das Thema Rare Earth Elements ist insgesamt äußerst spannend wird den Anlagenmarkt stark verändern."
China will die Marktführerschaft
China ist ein guter Hinweis: Dort boomt der Absatz von E-Autos bereits, einige Hersteller von Batterien und Fahrzeugen sind relativ weit fortgeschritten. Die chinesische Regierung hat dieses Thema bereits für sich entdeckt. So sollen die vor allem in den Bergen liegenden Salzseen, die Lithium enthalten, möglichst schnell zur Produktionsreife gebracht werden.
Gleichzeitig hat die Regierung die Ausfuhr von "Seltenen Erden" in jüngster Zeit drastisch eingeschränkt. Die Preise für diese besonderen Metalle gehen seither durch die Decke. Denn China besitzt bisher nahezu das Monopol für diese Stoffe. Schätzungen gehen von bis zu 95% des Marktvolumens aus, die zur heutigen Zeit aus China kommen. Doch das wird nicht so bleiben. Neue Produzenten stehen in den Startlöchern, um diese Chance für sich zu nutzen. Aber die "Seltenen Erden" sind ein anderes Thema als Lithium, auf das ich gern in einem späteren Nebenwerte Daily für Sie noch einmal eingehen werde.
Schreiben Sie Ihre Meinung zu diesem Zukunftsthema!
Gern werde ich in der nächsten Ausgabe des Nebenwerte Daily auch noch auf weitere interessante Anlagemöglichkeiten in das Thema Lithium eingehen. So gibt es einen bisher recht kleinen, aber von der Zusammensetzung interessanten Fonds, den ich Ihnen dann vorstellen werde.
Bis dahin freue ich mich über weitere Zuschriften zum Thema. Schreiben Sie mir doch mit der Kommentarfunktion unten, was Sie von diesem Zukunftsrohstoff halten. Oder knüpfen Sie an die Diskussion von vergangener Woche unter diesem Link an. Ich freue mich auf spannende Kommentare von Ihnen.
Bis zur nächsten Ausgabe wünsche ich Ihnen nun erst einmal ein erfolgreiche Woche. Mit herzlichen Grüßen
Ihre Daniela Knauer
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Fridolin Kapp (03.08. 2010 21:31 Uhr):
Ich beschäftige mich seit gerumer Zeit mit dem ´Thema REE (Rare Earth Elements) und vertrete nach einer intensiven Analyse den Standpunkt, dass weit-sichtige Anleger ungeahntge Chancen haben. Die jährlichen Fördermengen und die Herstellung dieser Oxyde sind teilweise erschreckend gering, wenn man die überproportional wachsenden Bedarfs-mengen der modernen Technologien dagegen stellt. Deutschland und die EU haben es im Gegensatz zu den Chinesen und Japanern in der bei uns üblichen Selbstüberschätzung versäumt den Zugang zu den diversen Quellen lang-fristig zu sichern. Da hat auch die EU geschlafen. Ob die langsam dämmernde Erkenntnis noch fruchtet, das glaube ich nicht. Auf jeden Fall kostet uns die Verknappung der Resourcen viel Geld und macht unsere Industrie gefährlich abhängig! Tantal, Beryllium, Indium, Gallium, Wismut, Tellur, etc. das sollten sich gewiefte Anleger merken und vielleicht schon heute in pysische Bestände in CH zu investieren. Helfe gerne dabei!
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