Leserkommentare der Woche
Cindy Bach in Insider Daily zum Thema Global Anlegen
vom 10. August 2010, 14:30 Uhr
ENL5462
Wie ich Ihnen gestern bereits ankündigte, stelle ich Ihnen heute eine Auswahl der Leserkommentare zu meinem Artikel "Kuba - ein Land zwischen stumpfer Hinnahme und Aufbruch" vor. Es werden hier weitere Blickwinkel dieses Themas aufgenommen, die ich persönlich sehr interessant finde. Viel Freude beim Lesen.
Kommentar von OT:
"Ich möchte mal wissen, wo die Jugend hingeht, wenn sie die Insel nicht verlassen dürfen ... In Wahrheit wird die Bevölkerung meiner Meinung nach einfach noch stark unterdrückt. Das sieht man auch daran, dass der größte Teil des Staatsapparates aus Soldaten und Polizisten besteht und die Partei über das ganze Land sehr stark vertreten ist."
Kommentar von Friedrich Heimann:
"Alles ganz schön und gut. Doch werden die armen Kubaner auch dann noch vor dem Fortschritt ihren Kotau machen, wenn sie all der kruden Segnungen der US-amerikanischen Zivilisation (siehe Ölkatastrophe) teilhaftig werden und frohen Sinnes für Hungerlöhne arbeiten sollen? Kommandiert und abgezockt von den feinen Amis. Viel Glück dabei!"
Kommentar von Rummel:
"Es mag schon sein dass in Kuba durch das Jahrzehnte lange Castro-Regime Probleme bestehen. Dabei wird nur ganz am Rande erwähnt, dass die USA ein politisch nicht genehmes Regime mit einer Blockade bestrafen, so wie andere sogenannte "Schurkenstaaten" auch. Und bei allen Unterschieden: die west-liche "Wertegesellschaft" hat selbst erhebliche Probleme, wie die weltweite Finanz- u. Wirtschaftskrise zeigt. Aber diese wird inzwischen ja bereits wieder schöngeredet. Der Dumme ist dabei wieder einmal der "kleine Bürger", während man den Verursachern Milliarden in den gierigen Rachen stopft."
Kommentar von Charles Goodfelow:
Übersetzung: "Ein interessanter Artikel. Was Sie vergaßen zu erwähnen, sind die relativ großen (geschätzte Reserven von 20 Mrd. Barrel) Ölvorkommen, die auf dem Meer vor Kuba existieren. Repsol und StatOil beginnen gerade etwa 150km vor den Florida Keys zu bohren. Andere Konzerne wie Petrobras, Petro Vietnam, Zarubezneft und so weiter, keine US-Firmen trotz der offensichtlichen Gründe. Öl wird künftig mit großer Wahrscheinlichkeit eine große Einnahmequelle für Kuba sein. Ein Grund: Offshore Kuba ist nicht Offshore Golf von Mexiko - es ist viel flacher und geologisch viel älter und damit weniger anfällig für hohe Druck-Probleme, die zum Beispiel typisch sind für das Tiefseegewässer Golf von Mexiko."
(Im Original: "Interesting article. What you forgot to mention are the relatively large (estimated reserves of 20bn barrels) amounts of oil that exist offshore Cuba. Repsol and StatOil are now beginning to drill about 150km from the Florida keys. Other companies include Petrobras. Petro Vietnam, Zarubezneft, etc. No US companies though for obvious reasons. Oi will potentially be a big earner in future for Cuba. One note: Offshore Cuba is not offshore Gulf of Mexico - much shalower and geology much older and therefore less prone to high pressure problems that arfe typical of deep water Gulf of Mexico.")
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