Leser berichten: So darf es einfach nicht sein!
Cindy Bach in Insider Daily zum Thema Kapitalschutz
vom 20. Mai 2010, 14:30 Uhr
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Ich habe in der vergangenen Woche viele Reaktionen von Lesern auf den Kommentar meines Kollegen Marcus Neugebauer aus dem TURNAROUND-BRIEF erhalten. Sein Fazit zur aktuellen Finanzpolitik der Euroländer: Am Ende wird auch Deutschland ein Rettungspaket nötig haben". Es waren so viele interessante Beiträge dabei, dass ich beschlossen habe, Ihnen heute die Besten vorzustellen.
Eine echte" Währungsreform bitte!
Von Dr. Klaus Landfried
Leider ist es so, wie Sie schreiben. Schon vor drei Jahren schrieb und sprach ich über das Thema "Avanti, avanti Dilettanti!". Das bezog sich noch auf einen anderen Unfug der deutschen Regierung (und ihrer Vollzieher in Ländern und Gemeinden): die so genannte Feinstaubverordnung. Längst umgesetzt und längst ein nachweislich finanzielles Desaster, weil teuer für die normalen BürgerInnen. Und zudem ein totaler Flop, was die Wirkung angeht.
Wer etwas von der Sache versteht, wusste (wie auch mehrere Gutachter) schon vorher: mit diesen Fahrverboten erzielt man keine relevante Wirkung. Bei den Finanzpflastern auf einer von internationalen Giftmischern und seit 40 Jahren über ihre Verhältnisse das Steuergeld verschwendenden Regierungen (genauer: nicht mehr in Schweden, nicht in der Schweiz, nicht in Sachsen) offenen Wunde wird das Problem nicht gelöst.
Es muss eine Währungsreform geben. Aber nicht wieder auf dem deutschen Rücken. Lassen Sie uns nach Partnern suchen und z.B. mit den Niederlanden, mit Luxemburg, mit Österreich und wer sonst es kann, eine neue Deutsche Mark gründen. Und zugleich durch relativ einfache Maßnahmen gesetzlicher Art es den internationalen Finanzkapital-Giftmischern und Betrügern den Zugang zu unseren Märkten versperren.
Wir bekämen dann kein Geld mehr? Nein, im Gegenteil: Wir bekämen endlich nur noch gutes, ehrliches Geld, nicht nur dieses Turmbau-zu-Babel"-erfundene Derivate-Geld, das keine Werte hat. Und: lesen Sie alle mal, was der alte Hjalmar Schacht an Ratschlägen gab vor rund 60 Jahren, wie man die Währungen schützen könnte. Der alte Keynes hat von ihm abgeschrieben, klugerweise.
Politik a la Nach uns die Sintflut"
Von Rummel
Dem Bericht von Hr. Neugebauer kann man nur zustimmen. Das unlösbare Problem besteht derzeit darin, dass die verantwortlichen Politiker inklusive der EZB stur an ihrem eingeschlagenen Kurs festhalten, ohne jedes sinnvolle und verantwortungsvolle Handeln zum Wohle des Volkes und der Sparer. Zuerst werden die Finanzgangster in Deutschland mit einem Rettungsschirm" über 500 Mrd. Euro für ihre Gier und Abzocke auf Kosten der Steuerzahler "belohnt", und jetzt wird das gleiche Vorgehen, das laut EU-Vertrag rechtswidrig ist, mit Griechenland und dem EU-Rettungspaket über 750 Mrd. Euro fortgesetzt.
Die katastrophalen Folgen werden von den Verantwortlichen verschwiegen, oder schön geredet, nach dem Motto, "Nach uns die Sintflut". Kritische Stimmen, die zu Recht auf die immensen Gefahren hinweisen, werden von den Politikern, die größtenteils über keinerlei finanztechnisches Wissen verfügen, einfach unter den Tisch gekehrt. Die späteren Folgen, d.h. die immense Vernichtung von Volksvermögen, hat dann der Steuerzahler oder Sparer zu tragen. Und das Ganze nennt sich dann Demokratie!
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Schäfer (21.05. 2010 12:14 Uhr):
Man kann ja solche "tollen " Politiker nicht mal abwählen, wenn diese soviel Mist bauen. Da hat man schon nach dem zweiten Weltkrieg dafür gesorgt, daß es nicht geht und noch alles als "Demokratie" genannt. Interessant! Es muß alles auf den Prüfstand.
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