Leider ist wieder einmal Korea ein Thema
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne
vom 29. März 2010, 08:30 Uhr
kaum verändert schloss die Wall Street am Freitag. Während die Pläne zur Griechenland-Hilfe weltweit für Erleichterung sorgten, bereitet nun der neue und alte Korea-Konflikt Kopfschmerzen. Es gab einen Marine-Zwischenfall im Grenzgebiet beider Staaten. Dabei sind südkoreanische Soldaten ums Leben gekommen. Es ist aber wohl noch nicht klar, ob Nordkorea etwas mit dem Untergang des Schiffs zu tun hat.
Ein kleiner Rücksetzer konnte bis zum Handelsende wieder wettgemacht werden. Wenn auch nur mit ein paar Pünktchen, dennoch gelang den US-Indizes damit, was dem Dax verwehrt blieb. Dax & Co. gingen mit leichten Verlusten ins Wochenende. Doch vorbörslich wird das schon wieder relativiert.
Bitte beachten Sie: Durch die Umstellung auf Sommerzeit beginnt nun der Handel an der Wall Street wieder um 15.30 Uhr unserer Zeit.
Trading-Chancen des Tages
Wie jeden Morgen habe ich auch diesmal ein paar Werte genauer für Sie unter die Lupe genommen. Dies ist meine ganz private Watchlist mit potenziellen Trades. Natürlich werden sich im Laufe des Handelstages auch noch andere interessante Trading-Chancen ergeben. Wie sich der Handelstag dann genau entwickelt hat, erfahren Sie in der Abendausgabe gegen ca. 18.30 Uhr.
Dax (DAX.I): stärkere Bewegungen zu erwarten
Nach dem schwankungsarmen Freitag, der einen Inside Day entstehen ließ, ist heute mit stärkeren Bewegungen zu rechnen. Für die Richtung gibt es aber in der Trading-Theorie keine Präferenzen. Alles ist möglich! Das Erkennen eines Inside Days sorgt aber für erhöhte Aufmerksamkeit unter uns Tradern.
Mit leichten Kursgewinnen kann der Dax im vorbörslichen Handel aufwarten. Er notiert kurz nach 8.00 Uhr auf Jahreshoch-Niveau. Damit hat der Inside Day schon einen Teil seines Versprechens eingelöst: Es erfolgte eine Ausbruch nach oben. Das Jahreshoch wurde übersprungen.
Oben stößt der Dax bei 6.170 und 6.200 Punkten bereits auf Widerstände. Es ist daher schwierig, auf diesem hohen Kurs-Niveau passende - nach Geld- und Risikomanagement-Aspekten geeignete - Einstiege auf der Long-Seite zu finden. Auch deswegen werde ich erst ab der offiziellen Börseneröffnung (um 9.00 Uhr) aktiv werden. Kommt der Dax wieder etwas herunter, und kann er sich auf Höhe des bisherigen Jahreshochs (bei 6.140) wieder stabilisieren, gehe ich long. Bei 6.170 und 6.200 Punkten nehme ich Gewinne mit, falls an diesen Marken den Bullen die Luft ausgeht. - da sich im Falle eines Ausstiegs um 6.170 Punkte ein unpassendes Chance-/Risikoverhältnis ergeben würde, agiere ich hier mit einem Stopp, der von den sonst üblichen 25-Dax-Punkten abweicht. Marschiert der deutsche Leitindex ohne Unterbrechung an die genannten Widerstände heran, lösen deren Überwinden Long-Einstiege aus. Scheitern die Bullen jedoch an diesen Hindernissen, gehe ich short (und nehme etwaige Gewinne aus Long-Positionen mit).
Wachen im Laufe des Tages die Bären auf und drücken diese den Dax nach unten, so bin ich bei 6.094/100 Punkten besonders wachsam. Am früheren Jahreshoch bei 6.094 Zählern (oder aber schon vorher bei 6.100 Punkten) beantworte ich eine Kurs-Stabilisierung mit einem Long-Einstieg. Geht es aber deutlich (mindestens 6.090) unter diese Kurs-Zone, so eröffne ich eine Short-Position. Dann ist der Kurs-Bereich um 6.040/35 Punkten das Kurs-Ziel.
Weiterhin gilt:
Bei allen Dax-Trades ist zu beachten, dass diese möglichst eng abgesichert werden. Für mich bedeutet das ein maximaler Verlust von 25 Punkten pro Trade, den ich bereit bin zu erleiden.
Für Dax-Trades nutze ich ausschließlich den CFD auf den Dax. Diesen können Sie im CFX Trader via Kürzel DAX.I aufrufen.
Dax - 30-Minuten-Chart
Dax (DAX.I): Vorbörslich zeigen sich die Bullen in guter Verfassung. Mal sehen, wie es wird, wenn die Bären wach geworden sind.
Wichtige Information für CFX Broker-Kunden: Sie können den CFD auf den Dax (auch bei anderen Indizes) auch schon vor dem offiziellen Börsenstart handeln.
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