Lassen Sie doch die Profis für sich arbeiten
Thomas Firley in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 05. Oktober 2007 07:30 Uhr
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Liebe Leser,
leider kann ich Ihnen hier keine ganz konkreten Empfehlungen geben, schon gar nicht für marktenge Werte. Schließlich möchte sich der Verlag im Allgemeinen und ich im Besonderen nicht auf die Seite der Aktienpusher begeben. Und das ist sicherlich auch ganz gut so…
Klar kann ich mal im meinem kostenlosen Dienst "Geldanlage-Strategie" eine Porsche-Aktie oder auch einen anderen größeren Wert exemplarisch darstellen und Sie zur weiteren Analyse animieren, aber Sie werden von mir niemals die Sätze hören: „Phantastische Gelegenheit bei der Dornröschen AG (WKN 1234xy). Steigen Sie jetzt ein, bevor es ein anderer tut.“
Diese und ähnliche Sätze erhalte ich (und sicherlich auch Sie) zur Genüge in meinen Mail-Briefkasten. Kostenlos, versteht sich. Und viele Anleger (hoffentlich nicht Sie) fallen auf diese Spam-Mails herein. Warum ist in den meisten Fällen nicht viel von solch einer Empfehlung zu erwarten?
Was kriegt man schon geschenkt?
Vergleichen Sie das ganze Börsengeschäft einmal mit einer anderen Dienstleistung. Was würden sie zum Beispiel denken, wenn Sie in Ihrer Tageszeitung folgende Anzeige lesen: „Repariere alle ihre Elektrogeräte. Kostenlos! Rufen Sie mich einfach an!...“
Sicherlich würden Sie denken: „Was ist das für ein Quatsch!“ und würden weiterblättern, selbst wenn bei Ihnen noch ein kaputter Fernseher im Keller steht. Denn in den allerwenigsten Fällen dürfte hinter solch einer Anzeige ein seriöser Hintergedanke stecken - oder gar ein Menschenfreund, dem gerade sehr langweilig ist… In den meisten (oder allen) Fällen steckt da etwas Unkoscheres dahinter, z.B. dass Sie das Telefonat beim vermeintlichen Reparaturdienst 4,99 Euro kostet… und der Anzeigen-Initiator dann zufällig bis 2010 ausgebucht ist…
Erst kürzlich beobachtete ich einen dieser Aktien-Spezialisten, der auch noch im Breitwandformat auf einem großen Finanzportal im Internet Werbung betrieb. Dieser „Profi“ empfahl konkret und namentlich eine Rohstoff-Aktie, bei der bald spektakuläre Nachrichten zu erwarten seien. Damals stand die genannte Aktie bei 0,33 Cent.
Ein paar Wochen später sollten dann die bahnbrechenden Neuigkeiten herauskommen. Da stand die Aktie schon bei 0,20 Cent. Die Neuigkeiten waren dann wohl doch nicht so bahnbrechend, denn heute steht die Aktie bei 0,15 Cent.
Hätte ich damals in diesen Rohstoff-Explorer investiert, dann wäre ich jetzt schon über die Hälfte meines Geldes los…
Warum gerade Rohstoff-Explorer?
Vielleicht haben Sie sich schon gefragt, warum in den Börsen-Spam-Mails gerne die Explorer-Werte aus dem Rohstoff-Bereich gepusht werden. Ganz einfach: Sie sind zum einen markteng, zum anderen finden Sie im deutschsprachigen Internet relativ wenige Informationen zu den Rohstoff-Explorern. Gerne wird dann auch noch behauptet, dass genau dieser Explorer der einzig Wahre unter der wenigen sei, der sich noch in etwa vertausendfachen kann.
Was schätzen Sie wie viele Aktien es aus diesem Bereich gibt? Ein paar Dutzend? Vielleicht ein paar Hundert?
Es sind weit über 1000.
Und dabei muss bei den Unternehmungen noch in verschiedene Stadien unterschieden werden. Man sollte nämlich zum Beispiel Explorer und Developer unterscheiden, wobei der Übergang fließend ist. Ganz früh sind die Grassroots-Explorer, die Unternehmen aus dem Boden stampfen und überhaupt erst mal anfangen, Genehmigungen einzuholen, um zu buddeln. Die haben oft nur wenige Millionen Marktkapitalisierung.
Häufig wird aber auch das Grassroots-Stadium übersprungen (kann Jahre dauern und viel Geld verschlingen), indem die Projekte von großen Produzenten ausgelagert werden und schon mit einer deutlich höheren Marktkapitalisierung emittiert werden.
Wenn wirklich gute Vorkommen (im Boden) vorhanden sind, können diese relativ schnell zum Developer werden (= Entwickler), der eine Mine aus dem Boden stampft. Bei Explorern, die im Frühstadium sind, kann das Jahre dauern und viel Geld verschlingen (Kapitalerhöhungen erforderlich, Rückschläge bei Bohrungen, Abbruch verschiedener Projekte etc.). Sie erkennen:
Um in diesem Bereich zu spekulieren oder zu investieren, müssen Sie sich schon sehr gut auskennen oder einen Spezialisten zur Hand haben. Allerdings ist die Dienstleistung in diesem Bereich nie kostenlos. Und das hat auch einen guten Grund, vergleichen wir noch einmal:
Es gibt nur wenig Profis
Eine solide Chartanalyse können Ihnen sicherlich tausende Analysten in Deutschland bieten, z.B. gute Hobby-Trader, auch viele Bankberater oder verschiedene Börsendienste (da muss man allerdings schon differenzieren, aber das ist ein anderes Thema…). Eine richtig gute Chartanalyse können Ihnen schon wesentlich weniger Leute bieten. Ich schätze, es sind in Deutschland weit unter 100.
Aber eine fundierte Analyse für Rohstoff-Explorer (oder Developer oder Produzenten…) finden Sie nur bei einer Handvoll Experten in Deutschland. Das sind dann so Menschen wie zum Beispiel Daniela Knauer, die zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar sind und gerne eine Mail auch mal um drei Uhr morgens beantworten.
Diese Frau, die ich gelegentlich bei Fragen zum Rohstoffbereich kontaktiere, recherchiert mehr weltweite Börsendienste, Spezial-Newsletter und für den normalen Anleger unzugängliche Quellen als ich deutsche Börsendienste (und ich lese schon eine ganze Menge).
Und ihre Recherche ist erst der Anfang. Dann kommen stundenlange Analysen, das Auswerten der Zahlen, bei aussichtsreichen Explorern dann die Prognose der Erfolgswahrscheinlichkeit etc etc
Sicherlich hat Frau Knauer im Laufe der letzten Jahre auch ein Gespür für die richtigen Empfehlungen entwickelt, die sie für Ihre Leser des Rohstoff-Investor herauspickt (z.B. brachte die Pediment Exploration-Aktie den Lesern 350% Gewinn…) . Aber die Arbeit wird dadurch nicht weniger.
Daniela Knauer telefoniert, recherchiert, forscht, liest, schreibt und stellt sich und die Unternehmen, über die Sie berichtet, die Fragen, an die andere nicht einmal denken ...
„Ich hasse ungeklärte Fragen“, sagt sie und dies ist beinahe so etwas wie ihr Credo. „Der Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg besteht in den entscheidenden paar Stunden mehr Forschung und Recherche, die man investiert ...“
Vielleicht verstehen Sie in diesem Zusammenhang jetzt, dass ich stark bezweifle, dass sich die oben genannten, selbst ernannten Experten auf den Weg zu Ihnen per E-Mail machen, um Sie aus reiner Menschenfreundlichkeit kostenlos mit grandiosen Empfehlungen zu beglücken.
Erstens glaube ich nicht daran, dass sich jemand so viel Arbeit macht und diese dann auch noch ohne Eigennutz an die restliche Welt verteilt. Und zweitens glaube ich erst recht nicht, dass diese vermeintlichen Menschenfreunde auch noch wirkliche Profis auf Ihrem (Rohstoff-)Gebiet sind oder auch nur annähernd der Expertin Daniela Knauer das Wasser reichen können.
Ich kann Ihnen zwei Tipps geben:
1.) Wenn Ihr Fernseher kaputt ist, dann bestellen Sie einen Fernsehtechniker ins Haus und lassen Sie ihr Gerät professionell reparieren.
2.) Falls Sie sich für den explosiven Rohstoff-Bereich interessieren, wenden Sie sich an Profis wie Daniela Knauer.
Der Investor-Verlag bietet zurzeit einen günstigen Test für Frau Knauers Rohstoff-Investor an. Ich sage es Ihnen gleich vorab: Der Test ist zwar günstig, aber nicht gratis. Daneben sollten Sie auch schon ein wenig Börsenkenntnis haben, bevor Sie sich in diesen lukrativen, aber auch heißen Markt wagen.
Mehr über Frau Knauer und ihrer Vorgehensweise, lesen Sie hier.
Falls Sie gleich den Rohstoff-Investor testen wollen, klicken Sie hier.
Viel Erfolg an der Börse
Ihr
Tom Firley
PS: Frau Knauer hat zwischen Januar und September 2007 durchschnittlich 66,7% Gewinn erzielt. Der Erfahrene weiß, dass dies ein gigantisches Ergebnis ist. Wer lieber 10.000 % in 67 Stunden haben will, der soll möge weiterhin Spam-Mails lesen. Dort wird so etwas versprochen (aber leider nie gehalten…)
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