Kupfer: Auswirkungen des Erdbebens in Chile
Daniela Knauer in Nebenwerte Daily zum Thema Kupfer als Geldanlage
vom 2. März 2010, 17:00 Uhr
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Kollege Klaus Buhl hatte es Ihnen gestern bereits verraten: Heute wollte ich Ihnen eigentlich über North American Palladium berichten, die in der vergangenen Woche Zahlen vorgelegt hatten. Neben den Aussagen von deren Conference Call am Freitag will ich aber dazu auch noch die neuesten Berichte von der "Global Metals and Mining Conference" in Florida abwarten, wo das Unternehmen vertreten sein wird.
Derzeit ist die Karawane der Analysten zum Thema Rohstoffe und assoziierter Aktien wieder einmal von Konferenz zu Konferenz unterwegs. Wenn sie sich noch kaum von Häppchen und mehr oder weniger geistvollen Getränken wie Gesprächen in Florida erholt haben, geht es im kanadischen Toronto Ende der Woche schon wieder mit der PDAC weiter. Auf dieser Veranstaltung der Prospectors and Developers Association of Canada werden die neuesten Ergebnisse der Winterbohrprogramme ebenso unter die Lupe genommen wie die Pläne für den Sommer auf der Nordhalbkugel. Die mehr oder weniger wichtigen Erkenntnisse werden in den kommenden Tagen Medien und Kurse bewegen, denn es werden wie immer viele aktualisierte Einschätzungen veröffentlicht werden.
Das Erdbeben schüttelt die Rohstoffpreise durcheinander
Neben diesem alljährlichen Veranstaltungsmarathon wird die Rohstoff-Szene aber gerade von den Ereignissen in Chile durcheinander gewirbelt. Sie haben die Neuigkeiten ja sicher schon in den Medien verfolgt. Nach dem schweren Beben, das im Januar Haiti verwüstete (siehe dazu meinen Bericht "Wie die Erde Not erzeugt und Reichtum spendet"), wurde nun Chile von einem noch stärkeren Stoß erschüttert.
Nein, ich mache aus Ihrem Nebenwerte Daily kein Sensationsblatt über Naturkatastrophen. Sondern dieses Ereignis versetzte den Rohstoffmarkt zurecht erst einmal in helle Aufregung. Denn Chile ist der wichtigste Kupferproduzent der Welt. Und Naturkatastrophen sind neben Streiks die häufigsten Gründe, welche die Versorgung mit Rohstoffen so sehr erschweren können, dass der Preis durch die Decke geht. Ganz klar: Die riesigen Bergwerke sind anfällig für Störungen, die Arbeiter vor allem unter Tage haben auch in modernen Zeiten einen der gefährlichsten Jobs, der vorstellbar ist.
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