Katja Sell in Insider Daily zum Thema Dax 30
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der weltweit führende Anbieter von Düngemitteln und Auftausalzen K+S legte heute den Geschäftsbericht für das Auftaktquartal 2012 vor. Die Geschäfte von K+S liefen im ersten Geschäftsquartal wegen des milden Winters nicht ganz so gut wie noch ein Jahr zuvor. Das Salzgeschäft brach wegen des Ausbleibens von Schnee und Eis in diesem Jahr ein und bescherte dem Konzern einen kräftigen Umsatz- und Gewinnrückgang gegenüber dem Auftaktquartal des Vorjahres. Das Düngemittelgeschäft läuft hingegen hervorragend.
K+S Zahlen wegen mildem Winter rückläufig
Wie das Unternehmen heute im Rahmen der Hauptversammlung mitteilte, ging der Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 12 Prozent zurück und lag mit 1,44 Mrd. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging von Januar bis März 2012 um 21 Prozent auf 337, Mio. Euro zurück.
Beim operativen Ergebnis EBIT I erwirtschafte der Düngemittelspezialist 281,1 Mio. Euro, was 24 Prozent unter dem EBIT I des Vorjahreszeitraumes lag. Das bereinigte Ergebnis vor Ertragsteuern sank um 25 Prozent auf 266,1 Mio. Euro. Unterm Strich verdiente die K+S AG mit 193,4 Mio. Euro gut 26 Prozent weniger als im ersten Quartal 2011. Was einem bereinigten Ergebnis von 1,01 Euro je Aktie entspricht nach 1,37 Euro je Aktie im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Dank Düngemittelsparte Jahresziele fest im Blick
Auch wenn das Geschäft mit Auftausalzen dem Konzern das Auftaktquartal verhagelte, das Düngemittelgeschäft brummt derzeit so gut wie nie und lässt für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres hoffen. Wie das Unternehmen mitteilte, könnte der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte sein Ergebnis verbessern und erzielte sein bisher bestes Ergebnis in einem ersten Quartal. So kündigte die Unternehmensleitung auf der Hauptversammlung an, dass der Umsatz im Geschäftsjahr 2012 gegenüber dem Vorjahr stabil bleiben soll. Beim operative Ergebnis EBIT I einen leichten Rückgang. Auch das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern dürfte nach Angaben der Unternehmensleitung in 2012 ebenfalls moderat zurückgehen.
Vorstandsmitglied kauft nach Zahlen Aktien ein
Kaum sind die Zahlen und der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr auf dem Tisch, da lief auch schon die Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen des Düngemittelherstellers über die Ticker. Völlig unbeeindruckt davon, dass das Auftaktquartal nicht ganz so hervorragende Zahlen zu bieten hatte, kaufte Vorstandsmitglied Dr. Thomas Nöcker am Tag der Hauptversammlung von K+S gleich 4.000 Aktien des Unternehmens im Volumen von 146.646,40 Euro. Er orderte dieses Aktienpaket zu einem Stückpreis von 36,66 Euro je Aktie. Demnach scheint das Vorstandsmitglied fest davon auszugehen, dass die gesteckten Jahresziel auch erreicht werden.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.
Katja Sell
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