Kreditklemme

Mr N. N. in Kapitalschutz Akte
vom


Erinnern Sie sich? Erst vor wenigen Wochen und Monaten war es EZB-Chef Mario Draghi, der gleich zwei mal die Dicke Bertha" im Gesamtvolumen von gut einer Billion Euro abschoss. Erklärtes Ziel dieser Notmassnahmen war ja Draghi zufolge die Verhinderung einer Kreditklemme in der Euro-Zone.

Kreditklemme in den Krisenländern


Nun ist es wohl trotz dieser gigantischen Stützungsmassnahmen doch zu einer massiven Kreditklemme in den südeuropäischen Krisenländern gekommen. Dies berichtet zumindest der designierte Vorstandschef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, in der FAZ vom vergangenen Freitag. Selbst der deutsche Mittelstand spüre nun indirekt eine Kreditklemme. Dies komme daher, weil Kunden des deutschen Mittelstands in den Krisenländern immer schwieriger an Kredite kämen.

Rausziehen von liquiden Mitteln"

Vor dem Hintergrund der verschärften Krise versuchen nun Fitschen zufolge ALLE Unternehmen, liquide Mittel aus den Krisenländern rauszuziehen. Weiter sei es so, dass deutsche Unternehmen Verträge aus Furcht vor einem möglichen Kollaps der Währungsunion so gestalteten, dass Forderungen explizit in Euro zu begleichen seien. Ja, die realwirtschaftliche Krise in Südeuropa spitzt sich dramatisch zu. Es bleibt abzuwarten, mit welch weiteren Notmaßnahmen die Truppe um Mario Draghi auf die äußerst prekäre Lage reagieren wird. Ob er aber wie Helikopter Ben" mit dem Hubschrauber über Madrid oder Athen Euro-Scheine abwerfen wird, ist aus heutiger Sicht zu bezweifeln.

Europäische Schuldenmaschine

Womöglich braucht es ja am Ende gar keinen Helikopter Mario". Ab dem 1.Juli soll es ja die ESM-Bank richten. Die Abstimmung über den ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus) soll ja noch vor der Sommerpause (laut offizieller Planung am 25.5.) im Deutschen Bundestag stattfinden. Ähnlich wie bei der Thematik Target-2" hat sich der Bund der Steuerzahler Bayern e. V. (www.esm-vertrag.com) umfassend mit der Materie befasst.

Putsch gegen das eigene Volk

In einer Kurzanalyse vom März diesen Jahres kommt der Bund der Steuerzahler Bayern zum Ergebnis, dass die beabsichtigte Genehmigung/Ratifizierung der ESM-Bank geeignet sei, Deutschland und seine Bürger finanziell zu ruinieren. Deutschlands Finanzhoheit werde damit endgültig und unwiderruflich ausgehebelt und beendet. Das bestehende Gesetz: Kein Land haftet für ein anderes" werde ins Gegenteil verkehrt. Dies würde den deutschen Staat und die Masse seiner Bürger finanziell ruinieren. Deutschland werde als freier Nationalstaat eliminiert und wäre der unkontrollierbaren Gewalt der ESM-Mega-Bank und ihrer Gouverneure ausgeliefert.

Gigantisches Haftungsvolumen

Die deutschen Bürger haften dem Bund der Steuerzahler Bayern zufolge vertragsgemäß (wenn die anderen Euroländer ausfallen) in voller Höhe für das gesamte Haftungskapital des ESM von (derzeit zumindest) 700 Milliarden (Art. 9, Art. 10, Art. 25 Abs. 1 c, 2). Die Haftung sei nicht auf 27 % beschränkt! Die ESM-Haftung entspreche faktisch Eurobonds. Der Haftungsfall würde Deutschland und seine Bürger finanziell in die Steinzeit zurückwerfen.

Wohl gemerkt, dabei handelt es sich um die Meinung des Bundes der Steuerzahler Bayern.

Dennoch sei angemerkt, dass massenmedial eher auf Sparflamme" über die ESM-Details berichtet wird. Ein Schelm wer nun denkt, dass womöglich die entscheidende Abstimmung im Bundestag just in die Zeitspanne verschoben wird, in der es in deutschen Landen nur um EINES geht:

um die Fußball EM in Polen und der Ukraine

Zum zweiten Teil von: Flucht vor dem US-Fiskus

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Kommentar von Ede Wachsam

Dagegen hilft nur noch_ GG Art. 20 Abs. 4 (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist

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Kommentar von Monetenmann

Es kommt, wie es kommen muss. Alle Zahlungsausfälle werden über neue Kredite mit Falschgeld "beglichen". Solange das viele neu geschaffene Geld in den Blasen bleibt, kein Thema... aber wehe wenn nicht...

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Kommentar von Markus Haid

Traurig, dass der ESM kaum kommentiert wird in der Presse. Da bleibt dem (aufmerksamen) Bürger nichts anderes übrig, als dem für seinen Wahlkreis zuständigen Bundestagsabgeordneten eine entsprechende Bitte um Ablehnung des Gesetzes zu übermitteln - was ich im übrigen nach dem Lesen des Beitrages gemacht habe. Meiner Meinung nach das Mindeste ohne viel Aufwand ;-)

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Kommentar von Adelbernd

Dem einzelnen Bürger gibt auch niemand was, wenn er pleite ist und keine Sicherheiten hat. Warum soll es Staaten anders gehen, die einen Kredit (getarnt auch als Schuldverschreibungen, Pfandbriefe, Anleihe ect.) nie und nimmer zurückbezahlen könnten.

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Kommentar von gerd

ganz einfach: solange es Bier gibt, DSDS gibt und die Bundesliga ist der Deutsche mehrheitlich zufrieden. Die Mehrheit der Deutschen hat es nicht anders verdient, als wieder einmal fast alles zu verlieren. Unsere saudummen Medien tun noch ein übriges dazu . Armes Deutschland ......

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Gratis Börsenkommentar

Börsenberichterstattung und Marktbeobachtung abseits des Mainstream von DEN amerikanischen Börsenexperten Dr. Martin Weiss und Bill Bonner.

Kommentar von Albert Karl

Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Bericht. Natürlich wird es für Deutschland teuer und im Zweifelsfall noch teurer. Meines Wissens bürgt die BRD für bislang ausgezahlte Kredite mit etwa 90 Mrd.EUR. Bei einer Komplettausschöpfung des vorläufigen Rettungsschirms EFSF liegt der Rahmen dann bei einer Summe von 211 Milliarden Euro. Sie können dem dummen, unfundierten und leichtsinnigen Geschwätz vieler Abgeordneter, gleich welcher Parteienzugehörigkeit, aber eben auch und besonders aus den Reihen der schwarz-gelben Koalition schon nicht mehr zuhören, wenn Botschaften lauten wie: "Bis hierhin und nicht weiter!"; so zuletzt als der Bundestag über die Euro-Hilfen abzustimmen hatte. Wie Sie richtig schreiben werden, wenn die bisher vergebenen EFSF-Mrd. parallel zum neuen, dauerhaften ESM weiterlaufen, erneute Brandmauern gezogen und dieser Schutzwall beträgt dann satte 700 Mrd. Euro!! Deutsche Haftungssumme: 90 Mrd. für ersteres, 190 Mrd. für letzteres. Insgesamt 280 Milliarden Euro also und damit knapp 70 Mrd. mehr als die selbst erklärte, absolut maximale Schmerzgrenze so manchen Abgeordneten in Berlin. Fakt ist doch, dass Deutschland mit Abstand größter Kapitalgeber der EZB ist (von den insgesamt betroffenen 27 Notenbanken zahlen wir, die deutschen Steuerzahler rund ein Fünftel für die Europäische Zentralbank ein. Ferner hat die EU rund 31 Prozent Anteil am internationalen Währungsfonds, der Kredite an marode EU-Staaten gibt. Auch hier bürgt Deutschland mit einem Fünftel. Will heissen, dass der deutsche Steuerzahler zusätzlich zum Rettungsschirm einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung der Misswirtschaft anerer Euro-Länder leistet.. Und ein Zweites: Allein die Bundesbank hat in den letzten drei Jahren maroden EU-Staaten ca. 400 Milliarden Euro zu einem negativen Realzins verliehen. Dies bedeutet, dass der Zinssatz niedriger ist als die Inflationsrate. Davon profitieren ausschließlich die Nehmerländer. Wenn ich es noch richtig im Überblick habe, flossen insgesamt knapp eine Billion Euro bisher aus deutschen Kassen zur Finanzierung der Leistungsbilanzdefizite anderer EU-Staaten. Wir leisten also einen nicht unerheblichen Beitrag zur Stabilität der Euro-Zone. Denn schließlich hätte dieses Geld auch in die eigene Volkswirtschaft investiert werden können. Wenn ich von manchen "Experten" höre: "Profiteur Deutschland", wenn es um die Gemeinschaftswährung geht, lässt sich doch eins klar feststellen: der Euro ist ein Verlustgeschäft für die Deutschen, und sogar ein sehr teures. Unser aller wirkliches Problem ist aber, dass das Zinseszinssystem den Schuldenabbau verhindert!!! Im jetzigen Zinseszinssystem kann es keinen Stopp der Neuverschuldung oder gar eine Schuldenrückzahlung geben.

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Kommentar von Livia

Unsere Presse wird nun mal von der politischen Kaste finanziert und die hat nun mal beschlossen, aus Europa eine Art "Vereinigte Staaten von Europa" zu machen; denn nur dann - glauben sie - können sie Geschichte schreiben und nur an Pokitiker, die Geschichte schrieben, wird sich viel später erinnert. Raus kommen wird aber eine Art UdSSR, weil man nicht zusammenfassen kann, was nicht zusammengehört - allenfalls mit Gewalt. Folglich kommt der Presse Fußball und der Fall Timoschenko gerade recht um das Volk davon abzulenken zu sehen, daß gerade sein Vermögen und seine Zukunft zerstört wird. Bankentechnisch in die Steinzeit - also Wirtschaft ganz ohne Banken wäre garnichtmal so schlecht! Schließlich entfällt dann das Durchfüttern der Kaste der leistungslosen Geldeinnehmer auf höchstem Niveau und keinem wird ein Zacken aus der Krone fallen, wenn er Kassen (wieder) einführt und alles bar bezahlt wird. Aber - ich fürchte - darauf wird es nicht hinauslaufen sondern eher auf eine Art 1923! Das (ersparte) Geld wird immer weniger, bis das es sich in Nichts aufgelöst hat!

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Kommentar von Dr Heinemann

Liebe Leser, wir haben nur noch eine Chance: Deutschland muss sofort aus dem Euro austreten. Davon müssen wir die Politiker ggf. mit Gewalt der Straße überzeugen. Täglich kommen wir mit dem Euro dem Absturz mit größerer Geschwindigkeit näher. EZB-Zahlungen dürfen nicht mehr geleistet werden. Raus, raus, raus der Euro brennt lichterloh. Deutsche Demokratie am Ende! Es gibt keine Barriere mehr vor dem Absturz! Beste Grüße Ihr Dr. H.

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