Konjunkturdaten Wochenrückblick 23.01.-27.01.2011.: Rest
Miriam Kraus in Rohstoff Daily
vom 30. Januar 2012, 20:45 Uhr
ENL5454
AMERIKAS
USA
Wie die Mortgage Bankers Association of America mitteilte, ist die Zahl der Hypothekenanträge in der Woche bis zum 13.01.2012 gesunken. Der entsprechende Index sank um 5%, nach +23,1% in der Vorwoche. Der durchschnittliche Zinssatz auf 30-jährige Hypotheken stieg auf 4,11%.
Wie die National Association of Realtors mitteilte, ist die Zahl der anstehenden Hausverkäufe im Dezember gesunken. Der entsprechende Index sank um 3,5% gegenüber dem Vormonat, nach einem Plus von 7,3% im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat ergibt sich ein Plus von 5,6%.
Wie die FHFA mitteilte haben die US-Häuserpreise im November angezogen. Der entsprechende Index stieg um 1% gegenüber dem Vormonat, nach einem Minus von 0,7% im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat ergibt sich jedoch ein Minus von 1,8%.
Die FED gab bekannt, ihre Niedrigzinspolitik (0-0,25%) bis 2014 weiter fort zu führen, da sich die Wirtschaft nur moderat entwickle, die Arbeitslosenquote hoch und die Inflation gedämpft bleibe. Außerdem wird die Operation Twist weiter fort geführt.
Wie das US-Arbeitsministerium bekannt gab, ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche bis zum 21.01.2012 um 21.000 auf 377.000 gestiegen. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert um 4.000 auf 356.000 nach oben korrigiert.
Wie das US-Handelsministerium mitteilte, sind die Auftragseingänge für langlebige Güter im Dezember um 3% gegenüber dem Vormonat gestiegen, nach +4,3% im Vormonat.
Wie die FED Chicago bekannt gab, weist der National Activity Index für Dezember einen Anstieg von -0,46 Punkten im Vormonat auf +0,17 Punkte aus.
Wie das Conference Board bekannt gab, sind die US-Frühindikatoren im Dezember um 0,4% gestiegen, nach +0,2% im Vormonat.
Das US-Handelsministerium gab zudem bekannt, dass die Zahl der US-Verkäufe neuer Häuser im Dezember um 2,2% gegenüber dem Vormonat auf 307.000 gesunken ist. Gegenüber dem Vorjahresmonat ergibt sich ein Rückgang um 7,3%.
Wie das US-Handelsministerium zudem mitteilte, ist die US-Wirtschaft im 4.Quartal um 2,8% gegenüber dem Vorjahresquartal gewachsen, nach einem jährlichen BIP-Wachstum von 1,8% im Vorquartal. Damit wuchs die US-Wirtschaft im Gesamtjahr 2011 um 1,7%, nach 3% in 2010.
Wie die Uni Michigan bekannt gab, hat sich das Verbrauchervertrauen im Januar aufgehellt. Der entsprechende Index stieg von 69,9 Punkten im Vormonat auf 75 Punkte.
Kanada
Wie Statistics Canada bekannt gab, sind die kanadischen Frühindikatoren im Dezember um 0,8% gestiegen, nach einem Plus von 0,9% im Vormonat.
Statistics Canada gab überdies bekannt, dass die Einzelhandelsumsätze im November um 0,3% gegenüber dem Vormonat gestiegen sind, nach +1% im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat ergibt sich ein Plus von 3,1%, nach 4,4% im Oktober.
Brasilien
Wie die FGV mitteilte hat sich das Verbrauchervertrauen im Januar etwas eingetrübt. Der entsprechende Index sank um 3% auf 116 Punkte, nach +0,5% im Vormonat.
Wie die Statistikbehörde IBGE mitteilte, ist die Zahl der Arbeitslosen im Dezember um 9,5% gegenüber dem Vormonat , bzw. 9,4% gegenüber dem Vorjahresmonat auf 1,1 Millionen gesunken. Die Arbeitslosenquote sank auf 4,7%, nach 5,2% im Vormonat. Im Gesamtjahr 2011 sank die Arbeitslosenquote um 0,8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf 6%.
ASIEN
Japan
Die Bank of Japan hat ihre Wachstumsprognosen gesenkt. So erwartet sie aufgrund der Probleme in den USA und Europa einen BIP-Rückgang für Japan in Höhe von 0,4% für 2011 (zuvor +0,3%) und ein Wachstum von 2% für 2012 (zuvor +2,2,% erwartet). Für 2013 wurde die Prognose allerdings nach oben korrigiert von 1,5% BIP-Wachstum auf 1,6%.
Wie das japanische Finanzministerium bekannt gab, ist das japanische Handelsbilanzdefizit im Dezember von 687,6 Milliarden JPY im Vormonat auf 496,5 Milliarden JPY gesunken. Hierbei sanken die Exporte gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,3% auf 3,51 Billionen JPY und die Importe stiegen um 5,6% auf 4,01 Billionen JPY.
Wie die japanische Regierung bekannt gab, sind die Verbraucherpreise im Dezember in der Kernrate um 0,1% gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken, nach einem Minus von 0,2% im Vormonat.
Wie METI bekannt gab, sind die Einzelhandelsumsätze im Dezember um 2,5% gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, nach -2% im Vormonat. Gegenüber dem Vormonat ergibt sich ein Plus von 1,8%. Im Gesamtjahr 2011 ergibt sich damit ein Minus von 1,2% gegenüber dem Vorjahr.
Indien
Die indische Notenbank hat ihre Wachstumsprognose für 2011/12 von zuvor 7,6% BIP-Wachstum auf 7% nach unten korrigiert.
Südkorea
Wie die Bank of Korea mitteilte, ist das südkoreanische BIP im 4.Quartal um 0,4% gegenüber dem Vorquartal gewachsen, nach +0,8% im 3.Quartal. Gegenüber dem Vorjahresquartal wuchs die Wirtschaft um 3,4%m nach +3,5% im Vorquartal. Für das Gesamtjahr 2011 ergibt sich damit ein Wirtschaftswachstum von 3,6% gegenüber dem Vorjahr, nach 6,2% in 2010.
Die Bank of Korea teilte zudem mit, dass sich das Verbrauchervertrauen im Januar verschlechtert hat. Der entsprechende Index sank von 99 Punkten im Vormonat auf 98 Punkte.
Thailand
Die thailändische Notenbank hat den Leitzinssatz um 25 Basispunkte auf 3% gesenkt.
Wie die thailändische Regierung bekannt gab, ist die Industrieproduktion, aufgrund der verheerenden Flut, im Dezember um 25,8% gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken, nach -45% im Vormonat.
Singapur
Wie die Statistikbehörde in Singapur bekannt gab, sind die Verbraucherpreise im Dezember um 5,5% gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, nach einer Jahresteuerungsrate von 5,7% im Vormonat.
Zudem gab die Statistikbehörde bekannt, dass die Industrieproduktion im Dezember um 12,6% gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen ist, nach -8% im Vormonat. Gegenüber dem Vormonat ergibt sich ein Plus von 7,8%, nach -24,5% im Vormonat.
Philippinen
Wie die philippinische Statistikbehörde bekannt gab, ist das Handelsbilanzdefizit im November von 810 Millionen USD im Vorjahresmonat auf 1,64 Milliarden USD gestiegen. Hierbei stiegen die Importe um 0,6% gegenüber dem Vorjahresmonat und sanken um 0,7% gegenüber dem Vormonat.
So long liebe Leser...damit verabschiede ich mich für heute und freue mich, wenn wir uns morgen zum Rohstoffe Wochenrück- und Ausblick wiederlesen....liebe Grüße...
Ihre Miriam Kraus
Zum ersten Teil von: Konjunkturdaten Wochenrückblick 23.01.-27.01.2011.: Europa