Knappe Goldmünzen in Perth – und neue Gärten in Malawi
Michael Vaupel in Traders Daily
vom 1. Dezember 2008, 12:00 Uhr
ENL5454
*** Ich hatte hier im Trader´s Daily berichtet, was mir ein leitender Mitarbeiter der Südafrikanischen Goldmünzenbörse mitgeteilt hatte:
Die Nachfrage nach den berühmten Krügerrand-Goldmünzen wird sich in diesem Jahr voraussichtlich verdreifachen.
Und nun erreicht mich (über meinen geschätzten Kollegen Bill Bonner) diese Nachricht:
Die westaustralische Münzprägeanstalt in Perth („Perth Mint") hat mitgeteilt, dass sie in diesem Jahr keine Aufträge für Goldmünzen mehr entgegennimmt.
Ein Mitarbeiter von Perth Mint sprach von einer „unprecendented demand" (noch nie da gewesene Nachfrage).
Schon jetzt würde 7 Tage die Woche, 24 Stunden pro Tag (in 3 Schichten) gearbeitet, um die Nachfrage abarbeiten zu können. Die meiste Nachfrage komme aus Europa. Da gebe es eine starke Nachfrage, von Touristen, die eine einzige Unze möchten, bis zum Großauftrag eines europäischen Millionärs (oder Milliardärs?), der direkt 30.000 Feinunzen orderte.
Und die Tendenz soll „weiter steigend" sein.
Was ich da so aus Südafrika und Australien höre, bestätigt mich natürlich in meiner Einschätzung als „Gold-Bulle". Auch, wenn sich diese Entwicklung beim Goldpreis noch nicht so richtig wiedergespiegelt hat: Die Nachfrage nach physischem Gold zu Anlagezwecken steigt derzeit gewaltig. Und zwar auf breiter Front, vom Kleinanleger bis zum Multi-Millionär. Von Johannesburg bis Perth. Und, wie gestern der Trader´s Daily-Korrespondent David Galland berichtete: Auch in Saudi Arabien.
Ich finde, ein sehr bullishes Zeichen. Vierstelliger Goldpreis wohl nur eine Frage der Zeit, ich tippe auf 2009.
*** Ich habe einige Zeit überlegt, was ich tun soll.
Um was es geht:
Eine Nachricht von Pater Gerhard Knühl. Er schreibt mir:
„Es gibt weitere Bewerbungen für eine Treidelpumpe. Die erste Baum-Aktion ist abgeschlossen, leider konnten nur etwas die Hälfte der Gruppen Fruchtbäume erhalten. Ich plane eine weiter Frucht-Bäume-Aktion. Ich habe bereits eine private Aktion unter meinen Freunden und Verwandten gestartet, vielleicht kommt doch etwas Geld herein."
Ich möchte Sie keineswegs mit einem Spendenaufruf „nerven" - zumal ich das „Hilfsprojekt Malawi" als erfolgreich abgeschlossen vermeldet hatte (nachdem ich die Lage vor Ort überprüft hatte).
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich möchte es doch tun. Noch einmal zu Spenden für Malawi aufrufen.
Da ich weiß, dass schon eine einzige Treidelpumpe für ein ganzes Dorf das Ende der Hungergefahr bedeuten kann (da ein Gemüsegarten angelegt werden kann, Hilfe zur Selbsthilfe!)...
...möchte ich diejenigen unter Ihnen, welche trotz Finanzkrise „ein paar Euro" über haben, um eine Spende für dieses Projekt bitten (auch wenn der Pater keine Spendenquittung ausstellen kann).
Hier die Kontoverbindung:
Pater Gerhard Knühl
Sparkasse Trier
Konto Nr: 296 490 6
BLZ 585 50 130 (Sparkasse Trier)
Vermerk: Hungerprojekt Malawi
Ein „Danke - vergelt´s Gott" an alle, welche spenden - und ich werde natürlich einen Bericht über die Verwendung der Gelder geben (sofern etwas eingeht), hier im Trader´s Daily.
Ihr
Michael Vaupel