Keine inspirierenden Konjunkturdaten
Klaus Buhl in Nebenwerte Daily zum Thema Aktien & Aktienhandel
vom 19. November 2009, 17:00 Uhr
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weder Fleisch noch Fisch! Etwas orientierungslos dümpeln seit Tagen die Indizes hin und her können sich für keine Richtung deutlich entscheiden. Aber gerne stelle ich fest, dass trotz (oder wegen) meiner momentan eher vorsichtigen Haltung nach unten hin nichts anbrennt".
An den Konjunkturdaten liegt es nicht
Gestern zuckten die europäischen Indizes etwas, während sich die US-Börsen in den letzten Handelsminuten fast wieder ins Plus gerettet hätten. Der Grund für die völlig harmlosen und sogar mehr als gesunden Gewinnmitnahmen war natürlich mit den amerikanischen Konjunkturdaten schnell gefunden. Nicht besonders inspirierend präsentierte sich der US-Immobilienmarkt, der aktuell von den Analysten belauert wird wie Schlange vom Kaninchen. Ich bezweifele das es sinnvoll ist, innerhalb einer sehr großen Volkswirtschaft jede monatliche Veränderung von einigen Tausend Bauanträgen mehr oder weniger zu kommentieren. Aber die sehr kurzfristigen Trader scheinen diese verzerrten Daten zu lieben und lösten Gewinnmitnahmen aus. Denn obwohl in den Massenmedien das Ende der Rezession gefeiert wird, gibt der Häusermarkt in den USA keine Entwarnung. Die Zahl der Baugenehmigungen brach im Oktober auf 552.000 ein. Erwartet wurden 580.000. Dies entspricht einem Rückgang im Vergleich zum Jahr 2008 in Höhe von fast 25 Prozent. Ähnlich deutlich war der Rückgang bei den Baubeginnen mit einem Minus von 30 Prozent. Von einer Erholung des Immobilienmarktes zu sprechen ist also gewagt, obwohl natürlich die Zukunft und nicht die Vergangenheit zählt.
Dienstleistungen rund um die Autovermietung
Die Sixt AG und ihre Tochtergesellschaften sind in den Geschäftsfeldern Autovermietung, Leasing und e-Commerce tätig. International betreibt Sixt nach eigenen Angaben in über 80 Ländern etwa 1.880 Vermietstationen, von denen der größte Teil in Eigenregie geführt wird. Ein kleinerer Teil, vor allem in klein- und mittelstädtischen Regionen, wird von Agenturen und Lizenznehmern betrieben. Damit gehört der Sixt-Konzern zu den größten Verleihern weltweit. Das Geschäftsvolumen wird dabei hauptsächlich in der Autovermietung erwirtschaftet. Im Geschäftsjahr 2008 baute Sixt nach eigenen Angaben die Position als Nummer eins im deutschen Markt auf einen Marktanteil von rund 30% aus. An deutschen Flughäfen betrug der Marktanteil teilweise mehr als 40 %. Sixt verstärkt derzeit die Internationalisierung des Geschäfts und deckt bereits über 70% des europäischen Vermietermarktes ab. Besonders in den sich entwickelnden Märkten Osteuropa, Asien und Südamerika sieht Sixt gute Wachstumschancen für sich.