Kein Sturmchaos an den Börsen
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne
vom 1. März 2010, 08:30 Uhr
hoffentlich sorgte auch bei Ihnen das Sturmtief „Xynthia" nicht für Chaos. Es ist schon beängstigend, wie hilflos man doch ist, wenn Naturgewalten wüten.
Letzte Woche ging es mit den Aktienmärkten abwärts, doch es handelte sich dabei um keinen Kurs-Sturm. Neue, alte Sorgen um Griechenland wurden aufgetischt: Die Athen-Platte wurde von den Marktteilnehmer nicht gut vertragen, doch am Freitag gelang hierzulande ein beachtlicher Gegenschlag. Dax & Co. legten über 1% zu. Dem MDax, dem Index für mittelgroße Unternehmen, gelang sogar ein Anstieg um starke 2%. An der Wall Street hingegen kam es nur zu marginalen Aufschlägen.
Trading-Chancen des Tages
Wie jeden Morgen habe ich auch diesmal ein paar Werte genauer für Sie unter die Lupe genommen. Dies ist meine ganz private Watchlist mit potenziellen Trades. Natürlich werden sich im Laufe des Handelstages auch noch andere interessante Trading-Chancen ergeben. Wie sich der Handelstag dann genau entwickelt hat, erfahren Sie in der Abendausgabe gegen ca. 18.30 Uhr.
Dax (DAX.I): gute Karten für die Bullen
Als ich am Freitag etwas vorzeitig meine Arbeitswoche beendete, hellte sich das Chartbild noch auf. Der kurzfristige Abwärtstrendkanal wurde nach oben verlassen. Vorbörslich konnte dann gleich noch das nächste Hindernis aus dem Weg geräumt werden. Die Widerstandszone bei 5.630 Punkten wurde genommen. Die letzten Handelsstunden am Freitag und der geglückte Wochenstart lassen die bullisch eingestellten Marktteilnehmer nicht nur hoffen, diese haben nun plötzlich wieder richtig gute Karten. Bis zum offiziellen Handelsstart halte ich mich aus dem Geschehen heraus. Ich möchte abwarten, ob vielleicht doch nicht der „Schwarze Peter" in den Händen der Bullen liegt.
Bei 5.680 Punkten werde ich aktiv. Ist das Blatt derart gut, dass auch die nächste Barriere überwunden wird, gehe ich long. Bei 5.740 Punkten kommen dann die nächsten Schwierigkeiten auf den Dax zu. Haben ab diesem Zeitpunkt plötzlich die Bären das bessere Blatt - oder aber schon bei 5.680 Punkten -, dann gehe ich short (und schließe vorher etwaige Long-Positionen). Konnte sich der Dax zwischenzeitlich klar über der Kurs-Marke von 5.630 Punkten, ein neuralgischer Punkt Mitte Februar, bewegen und fällt dann unter diese Marke wieder zurück, so verkaufe ich den deutschen Leitindex via CFDs. Erstes Kurs-Ziel ist dann der Unterstützungsbereich bei 5.585/80 Punkten. Wird auch dieser nach unten verlassen, dann handelte es sich bei der aktuellen Lage nur um ein kurzes Aufbegehren der Bullen. Die Bären sind dann wieder am Drücker und Dax-Notierungen von 5.500 Punkten im nächsten und 5.430 Punkten im übernächsten Schritt realistisch. Bei den drei genannten Kurs-Marken gehe ich jedoch long, wenn ersichtlich ist - hiefür nutze ich hauptsächlich den Blick auf die Candlesticks im Minuten- oder 5-Minuten-Chart und „erkundige" mich bei einigen Indikatoren -, dass die Bullen ernsthaft gegenhalten wollen.
Weiterhin gilt:
Bei allen Dax-Trades ist zu beachten, dass diese möglichst eng abgesichert werden. Für mich bedeutet das ein maximaler Verlust von 25 Punkten pro Trade, den ich bereit bin zu erleiden.
Für Dax-Trades nutze ich ausschließlich den CFD auf den Dax. Diesen können Sie im CFX Trader via Kürzel DAX.I aufrufen.
Dax - 30-Minuten-Chart
Dax (DAX.I): Was am Freitag nachbörslich gelang, wird zu Wochenbeginn erst einmal fortgeführt. Die Dax-Bullen sind gutgelaunt und marschieren nach oben.
Wichtige Information für CFX Broker-Kunden: Sie können den CFD auf den Dax (auch bei anderen Indizes) auch schon vor dem offiziellen Börsenstart handeln.
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