Ein Börsencrash liegt im Allgemeinen vor, wenn Aktienindizes mehr als 10 % an einem Handelstag verlieren. Anleger haben kaum Chancen zu reagieren und erleiden herbe Verluste. Sinnvollerweise sollte die Definition insoweit erweitert werden, dass ein Crash einen starken Kursverlust in kurzer Zeit bedeutet. So könnte der Kurseinbruch eines Index um mehr als 20% in einer Woche oder alternativ von über 30% in einem Monat ebenfalls als Crash bezeichnet werden.
Sie sind sorgfältig auszuwählen und nicht für jeden Anlegertyp geeignet, da sie zur Absicherung gegen eventuelle Kursverluste auf einen beträchtlichen Teil der Renditechancen verzichten müssen
Immobilienkrise... Hypothekenkrise ... Liquiditätskrise. Lange Zeit Begriffe, die die Anleger gelassen als „Problem anderer Leute“ einstuften. Ja, wer nicht genug Geld hat, soll halt kein Haus kaufen. Und wer nicht weiß wohin mit seinem Geld, soll eben nicht ausgerechnet Hypothekenschulden derer im Depot haben, die ihre Schulden nicht bezahlen können. Punkt. Aber ganz so einfach ist das eben nicht, wie der folgende Beitrag zeigt.
Zwischen dem 21. und 23 Januar 2008 fanden im Dax sowie in anderen europäischen und asiatischen Börsen panikartige Verkäufe statt. Der Dax stürzte in diesem Zeitraum 11,35% ab. Erstaunlicherweise gab es an diesen Tagen keine eindeutigen Meldungen, die einen solchen Kurssturz „erzwungen“ hätten, wie zum Beispiel ein Terroranschlag oder ein neuer Bankenskandal.