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Kurssturz

Wie Sie sich in einem Crash am besten verhalten


Zwischen dem 21. und 23 Januar 2008 fanden im Dax sowie in vielen anderen europäischen und asiatischen Börsen panikartige Verkäufe statt. Der Dax stürzte in diesem Zeitraum (drei Tage) 11,35 Prozent ab. Erstaunlicherweise gab es an diesen Tagen keine eindeutigen Meldungen, die einen solchen Kurssturz „erzwungen“ hätten, wie zum Beispiel ein Terroranschlag oder ein neuer Bankenskandal (zumal die Börse am 21. Januar feiertagsbedingt geschlossen war).

 

Kurssturz: Vergleich 1987 und 2008

Die aus den USA importierte Bankenkrise, Hypothekenkrise, schlussendlich die Subprimekrise waren sicherlich ein gut vorbereiteter Boden für den Kurssturz im Januar 2008. Aber der Auslöser für den eigentlichen Kurssturz – zumindest im Dax – waren (auch) charttechnischer Natur. Denn als der Dax die sehr wichtige Unterstützung bei 7200 Punkten nach unten durchbrochen hat, gab es kein Halten mehr.


Vergleichen wir einmal den Crash 1987 mit dem crashartigen Kurssturz 2008. Schauen Sie sich zunächst den 1987er Crash im Dow Jones an.

Der erste starke Einbruch führte den Dow Jones auf die Unterstützung bei 2200 Punkten. Diese Unterstützungslinie entstand aus einer Bodenbildung, die Anfang des Jahres 1987 stattgefunden hatte.

Anmerkung: Erst das war 1987 der eigentliche Zeitpunkt, wo der „Crash“ manifest wurde (bis dahin hätte es auch noch eine normale Konsolidierung werden können). So seltsam es sich im Nachhinein anhören mag, bis dahin hätte man sich tatsächlich noch keine Sorgen machen müssen!

 

Vergleichen Sie den Kurssturz aus 1987 mit der Entwicklung 2008:

Auch am Freitag, den 18. Januar (also vor dem Crash in Europa) hat der Dow Jones ebenfalls genau an einer Unterstützung sein Tief gefunden, welches durch eine Konsolidierung im Frühling des Vorjahres ausgebildet wurde!

Im 1987er Chart brach diese Unterstützung anschließend mit einem massiven Gap Down (siehe oberer Chart). Im Januar 2008 fiel der Dow Jones zwar auch, konnte das Schlimmste aber wieder bis zur Schlussglocke wettmachen.

 

Der seltsame Kurssturz 2008 in Europa

Das wirklich Seltsame an dem Crash 2008 an den europäischen Börsen ist, dass all die Themen, welche die Analysten danach rauf und runter gebetet haben, eigentlich schon Wochen und Monate vorher bekannt waren.

Zwischen dem 21. und 23 Januar 2008 fanden im Dax sowie in vielen anderen europäischen und asiatischen Börsen panikartige Verkäufe statt. Der Dax stürzte in diesem Zeitraum (drei Tage) 11,35 Prozent ab. Erstaunlicherweise gab es an diesen Tagen keine eindeutigen Meldungen, die einen solchen Kurssturz „erzwungen“ hätten, wie zum Beispiel ein Terroranschlag oder ein neuer Bankenskandal (zumal die Börse am 21. Januar feiertagsbedingt geschlossen war).

Auch am Freitag, den 18. Januar (also vor dem Crash in Europa) hat der Dow Jones ebenfalls genau an einer Unterstützung sein Tief gefunden, welches durch eine Konsolidierung im Frühling des Vorjahres ausgebildet wurde!

Im 1987er Chart brach diese Unterstützung anschließend mit einem massiven Gap Down (siehe oberer Chart). Im Januar 2008 fiel der Dow Jones zwar auch, konnte das Schlimmste aber wieder bis zur Schlussglocke wettmachen.

 

Der seltsame Kurssturz 2008 in Europa

Das wirklich Seltsame an dem Crash 2008 an den europäischen Börsen ist, dass all die Themen, welche die Analysten danach rauf und runter gebetet haben, eigentlich schon Wochen und Monate vorher bekannt waren.

 

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