JP Morgen Chase langfristig
Robert Schröder in Wave Daily
vom 19. November 2009, 13:00 Uhr
ENL5462
Passend zur Analyse des US Bankenindex (KBW) vom Dienstag, heute dazu eine Analyse des Einzelwertes JP Morgan Chase.
Mit dem Blick auf den langfristigen Chart möchte man meinen, dass es zu Beginn des neues Jahrtausends schon einmal eine Bankenkrise gab, die die Aktie in die Tiefe gerissen hat. Dass es aber vor sieben Jahren andere Gründe für den Einbruch der Aktienkurse gab, ist ja hinlänglich bekannt.
Die Aktie von JP Morgan Chase zeigt auf dieser Zeitebene keinen echten Trend. Vielmehr eine Seitwärtsbewegung unter sehr großen Schwankungen. Bei genauerem Hinsehen sogar ein zusammenlaufendes Dreieck. Dieses Dreieck wird definiert zum Einen durch die Tiefs im Jahres 2009 und 2002 und zum Anderen durch die Top-Phase im Bereich der 60 US$ und dem Hoch im Jahre 2007. Den Peak den Sie bei 93 US$ im Jahre 1998 sehen ist übrigens ein Datenfehler seitens des Chartanbieters.
Im Chart habe ich es grafisch angdeutet. JP Morgan könnte noch einmal auf etwa 15 US$ fallen. Erst dort wäre das Dreieck als solches komplett und die untere Dreieckslinie würde ein drittes Mal getestet werden. Ein krasse Prognose ich weiß ... Die fundamententalen Folgen würde vermutlich eine Bankenkrise 2.0 auf den Plan rufen.
Doch etwas Positives kann ich dem Chart so leider nicht entnehmen. Erst, wenn JP Morgen die dicke grüne Widerstandslinie (bei ca. 51/53 US$) nach oben durchstößt, würde ich meine Meinung ändern (müssen). Dann nämlich wäre der Weg Richtung neuer Höchststände frei.
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