Jetzt sind Sie gefragt – wo sehen Sie den Euro in fünf Jahren?

in Insider Daily
vom


Wir wollen das neue Jahr gleich mal mit einer Leserumfrage beginnen. Was denken Sie: Wird der Euro in 2012 über die Klippe gehen, oder feiern wir in fünf Jahren das 15-jährige Jubiläum der europäischen Gemeinschaftswährung wieder mit einem lachenden Auge? Und wenn ja, werden dann noch alle 17 Mitgliedsstaaten mit an Bord sein? Ist der Euro, der einst als Krönung der außerordentlichen europäischen Einigung gedacht war, ihrer Meinung nach mehr als der verschriene "Teuro". Oder wurde hier zusammengebracht, was nicht zusammenpasst? Kann mediterrane Leichtigkeit und ernste Arbeitseifer unter einem Währungsdach überhaupt gemeinsam funktionieren?


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von
Cindy Ullmann
Cindy Ullmann

Cindy Ullmann nimmt regelmäßig Insidergeschäfte unter die Lupe. Sie stellt „Directors’ Dealings“ vor - zum Vorteil ihrer Leser.

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Kommentar von Ulli Fleischer

Bei der Einführung des € sind derartig grundlegende Fehler gemacht worden. (z.B. gründliche Analysen der Staaten und bei Nichteinhalten der Kriterien -Auschluß) Diese Fehler können nur wie z.Zt. mit zu hohem finanziellen Aufwand beseitigt werde. Außerdem sorgen die Ratingagenturen dafür, daß der € irgendwann "den Geist" aufgibt.(evt.2012) oder später

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Kommentar von B Köhler

Hallo und guten Tag. Schon vor der Einführung des Euro haben anerkannte, Volkswirtschaftler vor dieser Gemeinschaftswährung mit unwiderlegbaren Argumenten gewarnt. Trotzdem wurde gegen jede volkswirtschaftliche Vernunft die Einführung des Euro beschlossen. Weil eine Währung aber nur so stark sein kann wie die dahinter stehende Volkswirtschaft, müssten alle Volkswirtschaften Europas auf den gleichen Stand gebracht werden. Da das aus naheliegenden Gründen in diesem Jahrhundert nicht möglich ist, wird der Markt entscheiden welchen Wert der Euro international hat. Die starken Euro Länder werden den größten Einfluss auf ihre Währung haben. Aus dieser Sicht könnte der Euro also auf wechseldem Nivau weiter bestehen. Genau hier liegt jedoch der Knackpunkt. Jedes Euroland verfolgt nationale, egoistische Ziele, im Vertrauen darauf dass die Gemeinschaft den Schaden bezahlen wird. Stichworte sind: - Staatsverschuldung (3%?) - Subventionsbetrug - Vertragsbruch (Bail out) - die EZB kennt ihre vertraglich festgelegten Aufgaben nicht - die Gelder aus Brüssel fließen zu oft in dubiose Projekte - es müssen immer höhere Schulden gemacht werden, um alte Schulden abzulösen, mit Mitteln die die anderen Mitgliedsstaaten aufzubringen haben - Länder versuchen durch Personalentscheidungen in wichtigen Gremien ihren egoistischen Einfluß durchzusetzen - Deutschland wird durch Knebel/Hebelverträge/Entscheidungen aus Brüssel zunehmend entmündigt, mit Billigung unserer Regierung - der innere Zusammenhalt der Euro Länder wird ausschließlich monitär bestimmt. Diese Aufzählung könnte erweitert werden. Die Maastrich Verträge hätten aufgrund ihrer massiven Mängel nie ratifiziert werden dürfen. Also zunächst raus aus dem Euro und Verträge neu verhandeln, so schnell wie möglich. Besser ein Ende mit Schrecken, als...... Unsinn wäre auch ein Euro der zwei Geschwindgkeiten. Gute Beziehungen zwischen Ländern sind auch ohne Währungsunion möglich. Das 15-jährige Euro Jubiläum werden wir sicherlich nur dann "feiern" können, wenn: - Deutschland auf Dauer die Schulden anderer Staaten über EZB/EWF usw. wesentlich mitfinanziert, nach dem Muster des Deutschen Länderfinanzausgleichs - Deutschland seine fiskalische und wirtschaftliche Souveränität an Brüssel abgegeben hat. Bestrebungen dazu wurde einigen Südländern ja schon in Aussicht gestellt. Dann werden es eher mehr als 17 Mitgliedsstaaten sein. MFG

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