Jetzt muss die Abwehr aufs Feld
Klaus Buhl in Nebenwerte Daily zum Thema Aktien & Aktienhandel
vom 2. November 2009, 17:00 Uhr
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die hinter uns liegende Handelswoche hatte es in sich und das vergangene Wochenende haben wir uns daher wirklich verdient! In den vergangenen Tagen tappten sowohl Bullen als auch Bären reihenweise in die ihnen aufgestellten Fallen! Der lukrative aber eintönige Aufwärtstrend könnte nun für eine Weile hinter uns liegen, obwohl in den letzten Tagen nicht nur die Bullen Prügel einsteckten! Mit dem überraschend schwachen Freitagshandel haben sich einige sehr wichtige Parameter des von mir und meinen Kunden verfolgten internen Marktes zu Gunsten der Bären verschoben! Dies will ich Ihnen nicht verschweigen, dennoch ist es fraglich, wie lange sich die Verkäufer gegen die schiere Masse frischen Geldes" stemmen können, welches nach wie vor an der Aussenlinie lauert! Die Kommentare in den Massenmedien des vergangenen Wochenendes waren selbstverständlich recht negativ, die meisten Kommentatoren wollen aber die Rallye noch längst nicht abschreiben. Lustig zu lesen war jedenfalls, dass eigentlich jeder den Zeitpunkt der Korrektur korrekt vorhergesagt haben will. Mein Anliegen ist es hier nicht, Market-Timing zu betreiben, aber ich will ihnen die Marktphasen benennen, in denen man sich defensiv und nicht offensiv verhalten sollte, um auf Dauer in den Märkten zu bestehen! Denn nur Fakten und Entwicklungen, die von der Masse noch nicht reflektiert wurden, können gewinnbringend in Investments umgewandelt werden. Allerdings ist es dazu auch notwendig, die Pfade auf denen der Mainstream wandelt zu verlassen und selber zu denken. Von den abgetretenen Pfaden der Masse habe ich mich in den vergangenen Jahren vor allem durch die Point & Figure Theorie abgewendet, und durch die Verwendung von alternativen Investments für meine Kunden.
Um es kurz und bündig zu sagen: Jetzt beginnt ein Zeitraum, in dem es nicht darum geht sein Vermögen zu mehren, sondern es zu bewahren! Ein äußeres aber markantes Signal für das Umdenken in den Märkten ist der sprunghafte Anstig des VIX am Freitag, der die Volatilität (Schwankung) im S&P 500 misst, um 28 Prozent auf 38 %! Dies ist der größte prozentuale Tagesanstieg in 2009 und stellt einen der 20 größten VIX-Spikes seit dem Oktobercrash 1987 dar.
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