Jürgen Nowacki in Investoren Wissen zum Thema Devisen
vom
Amerika hat mehr Schulden als Comedian Atze Schröder Haare auf dem Kopf, und trotzdem wird der US-Dollar zunehmend als Fluchtwährung gesucht. Tja, Amerika war bis Glasnost für viele Europäer ein sicherer Hafen für Vermögen - vor allem für deutsche Familienvermögen, nicht zuletzt wegen seines klaren Postulats zur Leistungsgesellschaft -, aber dann wurde es still um Amerika. Vor allem die umstrittene Amtsführung von US-Präsident Bush Junior sorgte für eine gewisse Desillusionierung des geliebten Amerikas.
Jetzt, so hat es den Anschein, brechen alte Ängste vor übermächtigem Staatsdirigismus und fehlallokierten Steuergeldern wieder auf. Aber vor allem ist es die Angst vor dem Exodus eines wirtschaftlich unsinnigen, aber politisch mit aller Macht gewollten Euro, der eine Karawane von Fluchtgelder in Richtung USA stärker werden lässt.
Eigentlich müssten die etablierten Parteien einem Thilo Sarrazin Applaus skandieren, weil er uns doch die Angst nimmt. Die Angst, dass die friedensreiche Zeit ohne den Euro nicht weitergehen und, wie Politiker gerne von sich geben, sofort die Kriegsgefahr steigen könnte. Spätestens nach der deutschen Fußball-WM von 2010 dürfte aber klar geworden sein, dass die Deutschen ein gemütliches Volk sind. Und wer es noch nicht weiß, dem erklärt Sarrazin auf 400 Seiten, warum wir den Euro für unseren Hang zur Geselligkeit nicht wirklich brauchen.
Aber ich schweife ab. Im Taget Trader habe ich meinen Lesern ein erstes Kursziel im Währungspaar EUR/USD von 1,2625 prognostiziert. Nun, da stehen wir jetzt und die Betonung liegt auf erstes Kursziel. Ich möchte Ihnen heute am Dollarindex*-Chart zeigen, wie es weiter gehen könnte.
Tasse-Henkel (Cup with Handle)-Formation mit Zielkursprojektion
Bevor ich Ihnen den aktuellen Chart des Dollarindex zeige, eines Währungskorbs, in dem die EUR/Gemeinschaftswährung einen Anteil von 47,6 Prozent hat, lassen Sie mich einige Sätze zu dieser Fortsetzungsformation sagen. Damit Sie eine Zielkursprognose machen können, müssen Sie sich vergewissern, dass Sie es wirklich mit einer Tasse-Henkel-Formation zu tun haben. Deshalb hier noch einmal ein besonders schönes Exemplar am Beispiel der Jabil-Circuit-Aktie aus dem Jahre 1999.
Thomas Bulkowski schreibt in seiner Enzyklopädie: Die Fehlerquote beträgt 26 Prozent, diese lässt sich aber auf 10 Prozent reduzieren, wenn der Ausbruch über die Widerstandslinie nach oben abgewartet wird. Der durchschnittliche Kursanstieg liegt bei Aktien mit 38 Prozent etwas tiefer als bei anderen bulishen Formationen. Er lässt sich aber auf 40 Prozent steigern, wenn sich eine ansteigende Linie vom linken zum rechten Tassenrand (blau) einzeichnen lässt, so wie Sie sie im zweiten Chart beim US Dollar Index sehen können.
Mein Tipp: Wer besonders sicher gehen will, handelt nicht gleich das erste Kaufsignal, sondern wartet einen Rückschritt auf die Ausbruchslinie am Henkel ab und handelt erst die Trendbestätigung oberhalb der Ausbruchslinie.
Weshalb die Börsen demnächst rapide abstürzen werden – und warum Sie dieser Crash z. B. +270,2% reicher machen wird …“
Roland Fressl erzielt mit seiner Trendfolge-Strategie seit 1990 unglaubliche +84,1% Performance – Jahr für Jahr!
Während der 2008er Finanzkrise waren es sogar unglaubliche +270,2% – während weltweit alle Anleger Zeter und Mordio schrien.
Jetzt schlägt sein Trading-System erneut Alarm.
Roland Fressl lädt Sie heute ein, seine in der Finanzkrise erprobte +270,2%-Gewinn-Strategie nachzumachen.
Haben Sie den Mut, jetzt einzusteigen? Maximal 100 Tradern steht diese Chance jetzt offen.