Ist ein Ende der Dollarbindung abzusehen?
Investors Daily
vom 28. Januar 2005 18:00 Uhr
ENL5454
*** Nächste Woche möchten sich die G-7 in London treffen. Die Kinnwackelei hat bereits begonnen. Sie wissen ja jetzt, was Fan Gang den in Davos Versammelten mitteilte. Dazu passt ganz gut, dass der chinesische Finanzminister Herr Jin Renqing sich mit der besonderen Intention zum G-7-Treffen aufmacht, mit den Führern der Welt in "einen tiefen Dialog" über Chinas Devisenkurs einzutreten.
Ist ein Ende der Dollarbindung abzusehen?
Tradingkünstler Dennis Gartman wagt dies ernstlich zu bezweifeln. "Wir dachten die Bemerkung sei wichtig. Für den Rest der Welt war sie jedoch noch viel wichtiger als für uns. Für den Rest der Welt war sie mit einer tektonischen Plattenverschiebung gleichzusetzen. Für uns Amerikaner war sie interessant, vielleicht sogar wichtig. Aber erderschütternd? Wohl kaum."
"Wir müssen uns immer darüber im Klaren sein, dass Rhetorik wichtiger ist als irgendwo sonst in der Welt, wenn wir mit den Chinesen zu tun haben. Die besonderen Feinheiten, oftmals sogar Unverständlichkeiten, sind förmlich eine Kunst unter den Experten der internationalen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen, und in den höchsten Kreisen Chinas ist das ganz besonders so."
*** Gold stieg gestern auf 426 Dollar. Ich verändere meinen Einstiegspreis wieder einmal. Dieses Mal kaufe ich unterhalb von 425 Dollar ... und ich hoffe, der Preis fällt weiter, so dass ich mehr kaufen kann.
*** Zwei dicke Kinder haben McDonalds verklagt, ... zum zweiten Mal. Die Klage wurde sofort abgewiesen, ... aber nun ist sie wieder da. Die Kinder sind natürlich Weltverbesserer. Sie denken, die Welt wäre ein besserer Ort, wenn McDonalds auf seine Big Mac Boxen "HAMBURGER TÖTEN" drucken müsste, ... und sie 100 Millionen Dollar auf dem Bankkonto hätten.
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