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Diese Frage habe ich Ihnen in der letzen Woche gestellt – und viele Antworten bekommen. Eine Fülle von Themen haben Sie genannt - vielen Dank dafür - auch exotische Themen wie Wasser, Australien oder Neuseeland. Wir haben nun einiges zu tun diesen Wunschkatalog abzuarbeiten – ich halte Sie auf dem Laufenden.
Welcher Börsendienst hat die beste Performance?
Eine interessante Mail hat mir ein Leser in Punkto Performance geschrieben. Er wünscht sich ein Musterdepot in jedem Brief zur besseren Vergleichbarkeit der Ergebnisse. Dazu kann ich Ihnen folgendes sagen: Ein klassisches Musterdepot kann immer nur einen Teil der Empfehlungen abbilden (einige Dienste haben ja 50 oder mehr offene Positionen laufen), so dass eine Vergleichbarkeit nur sehr eingeschränkt möglich wäre.
Sie können Äpfel nicht mit Birnen vergleichen
Bei einigen Diensten gehen Sie noch dazu ein höheres Risiko ein, bei anderen ein geringeres. Und dazu kommt, dass Sie bei langfristigen Strategien Ihr Kapital auch langfristig binden, bei den schnellen, tradingorientierten Strategien aber mit weniger Kapital stärker arbeiten können. Das macht unsere Börsenbriefe sehr schwer vergleichbar.
Nicht jede Anlagestrategie ist für jeden Anleger geeignet
Uns ist wichtig daß Sie den Börsenbrief beziehen, mit dessen Strategie Sie sich wohl fühlen. Weil er vom Risiko, der Häufigkeit der Empfehlungen und der Ausrichtung her zu Ihnen paßt. Denn die Empfehlungen müssen Sie auch gut umsetzen können. Da hilft nur, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Deswegen können und sollten Sie unsere Börsenbriefe auch im Vorfeld testen – kostenlos oder zu einem stark reduzierten Preis.
Profit ist unsere Maxime
Damit Sie mit unseren Diensten Geld verdienen, schauen wir uns die Performance unserer Dienste genau an. Sehr genau. Wir lassen jeden Brief durch eine unabhängige Vermögens-Controllinggesellschaft nachbuchen. Das heißt, dass wir jede Empfehlung für die Laufzeit der Empfehlung in einem Depot abbilden und auf Sicht von 12 Monaten, aber auch mehrjährig so die Performance aller Dienste genauestens kontrollieren können. Die jeweiligen Ergebnisse veröffentlichen wir in den einzelnen Diensten. Ist die Bilanz über einen längeren Zeitraum einmal negativ, überarbeiten wir die Strategie. Wenn auch das nicht hilft, und eine Strategie trotz Anpassung keine positiven Ergebnisse mehr erwirtschaftet, nehmen wir den Brief aus dem Programm. Negative Performance heißt in diesem Zusammenhang im Übrigen „schlechter als eine Benchmark“. Denn wenn der Dax 20% verliert, Sie aber 0% erwirtschaften ist auch das ein Erfolg. Jeder Börsenbrief läuft gegen eine entsprechende Benchmark, die es zu schlagen gilt.
Wir prüfen neue Dienste auf Herz und Nieren
Auch neue Briefe testen wir auf Herz und Nieren bevor wir sie einem größeren Kreis anbieten. Zunächst einmal testen wir eine neue Strategie intern im Echtbetrieb über 3 Monate, um zu sehen ob sie im aktuellen Umfeld funktioniert. Dann kommt die Stufe 2: Sie sehen immer wieder das Angebot, einen Brief vor kostenpflichtiger Veröffentlichung 3 Monate lang kostenlos zu beziehen. In dieser Phase testen wir die Strategie im Echtbetrieb und mit „echten“ Lesern. Die Rückmeldungen der Leser geben uns wertvolle Hinweise darüber, ob ein Börsenbrief für unsere Kunden gut abbildbar und umsetzbar ist. Ist auch diese Phase erfolgreich abgeschlossen, bieten wir den neuen Dienst schließlich einer Gruppe von Kunden kostenpflichtig an. Eine neue Strategie muss auf genügend Interesse stoßen, um für den Verlag auch wirtschaftlich interessant zu sein. Doch, ja, wir wollen mit dem Verlegen der Börsenbriefe auch Geld verdienen.
Gut Ding will Weile haben…
Gut, es kann 9-12 Monate dauern, bis wir einen Ansatz, der interessant scheint, dann auch verlegen. Aber wir haben die Gewissheit, dass wir alles getan haben, um im Vorfeld die Qualität des neuen Dienstes sicherzustellen.
Mit den besten Grüßen
Sandra Witscher