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Was macht einen guten Börsenbrief aus?

Mit dieser Frage beschäftigen wir uns seit Bestehen des Investor Verlag (und das sind inzwischen 14 Jahre). Natürlich sollte ein guter Börsenbrief in erster Linie eine positive Performance haben, denn Sie abonnieren einen Dienst schließlich um damit Geld zu verdienen.

 

Die schwarzen Schafe der Branche

Nun kann man Geld aber auf unterschiedliche Art und Weise verdienen. Im Markt gibt es leider auch eine Menge so genannter „Schneeballsysteme“ bei denen kleine Aktien vorgestellt werden – oft ist der Redakteur selbst vorinvestiert – und dann wird der Wert gepusht und gepusht bis er oftmals viele Hundert Prozent gestiegen ist.

 

Der Schreiber des Briefes macht Kasse mit hohem Gewinn. Die ersten Kunden steigen aus und machen ebenfalls noch Gewinn, wenn auch nicht so viel wie der Autor. Der Kurs des Papiers sinkt immer schneller. Nun ist auch die große Menge der Aktionäre verunsichert und stößt die Papiere ab. Der Kurs sackt unter den Empfehlungskurs ab, für die meisten geht es nun in die Verlustzone. Einige Aktionäre meinen nun, ach der Kurs erholt sich schon wieder. Meist ist das aber nicht der Fall. Es bleiben Depotleichen oder hohe Verluste. Frontrunning heißt das im Fachjargon.

 

So soll Frontrunning verhindert werden

Wir vom Investor Verlag haben sehr strenge, interne Richtlinien denen sich jeder, der an einer Publikation bei uns mitarbeitet, unterwerfen muss. So etwas kann bei uns nicht passieren! Aber es gibt viele schwarze Schafe im Markt. Für Sie als Leser ist es unglaublich schwer zu erkennen wer in der Branche sauber arbeitet und wer nicht.

 

Sie fragen sich jetzt vielleicht, was kümmert uns das? Nun ja, solche schwarzen Schafe verderben leider den Ruf der gesamten Branche, und das zu Unrecht.

 

Deswegen startet der Investor Verlag das Projekt „ Verband unabhängiger Finanzpublikationen“

 

Der Verband unabhängiger Finanzpubliaktionen

Unser Ziel wird es, den Stellenwerte deutscher Börsenbriefe in der allgemeinen Wahrnehmung verbessern. Hierzu sollen Qualitätskriterien entwickelt werden. Wir vom Investor Verlag stellen uns folgendes vor:

 

  1. Unabhängigkeit von Interessen Dritter in der Erstellung der Analysen
  2. Objektive Analyse und Berichterstattung und Anlageempfehlungen, die frei von Interessen Dritter sind
  3. Seriösität
  4. die Analyse entspricht einem hohen Qualitätsstandard, der gekennzeichnet ist von sorgfältiger, fundierter Recherche, die den gesetzlichen Ansprüchen zur Finanzmarktanalyse gemäß §34b und §34c WpHG genügen. Die Redakteure sind erfahrene Analysten die sich durch eine langjährige Expertise auszeichnen
  5. Compliance-Richtlinien, die den gesetzlichen Vorgaben entsprechen oder oftmals darüber hinausgehen
  6. Redaktion und Werbung sind klar getrennt und für den Kunden transparent
  7. Alle Mitglieder verpflichten sich, Frontrunning und Scalping zu unterbinden!
  8. Datenschutz analog der gesetzlichen Bestimmungen
  9. Wahrung der Privatsphäre unserer Kunden speziell in Bezug auf Daten, die der Kunde dem Verlag mitteilt per Internet, EMail oder Telefon
  10. Der Verband glaubt, dass die Performance der Dienst publiziert und überprüft werden soll („good practice“)
  11. Förderung der Aktienkultur in Deutschland
  12. Wir unterstützen unsere Kunden nach Möglichkeit darin, seine Anlageentscheidungen selbständig, eigenverantwortlich und sachkundig zu treffen

 

Dies stellen verpflichtende Kriterien dar, denen sich ein Verbandsmitglied unterwerfen muss um dem Verband beitreten zu können. Ziel ist es, die Reputation der Börsenverlage zu erhalten und aufzubauen. Sie sind am besten geeignet den privaten Anleger beim Aufbau seines Vermögens zu unterstützen. Die Beratung erfolgt provisionsunabhängig und im Interesse des Kunden.

 

Bei Erfüllung soll dann ein Qualitätssiegel verliehen werden. Denn so erhalten Sie als Kunde einen Maßstab für die Qualität eines Börsenbriefes an die Hand.

 

Und nun meine Fragen an Sie

Und nun meine Fragen an Sie: wie sinnvoll ist für Sie solch ein Verband? Gibt es Kriterien die für Sie als Anleger über die genannten Kriterien hinaus wichtig sind? Welche Verlage sehen Sie dort? Schreiben Sie mir Ihre Meinung wie immer gerne an sw@fid-verlag.de.

 

Mit den besten Grüßen
Sandra Witscher