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Erdbeben Haiti

“Das Erdbeben von Haiti hätte nicht schlimmer sein können” berichtet uns Byron King, ein Freund unseres Partnerhauses Agora aus den USA.

70.000 oder mehr Menschen sind umgekommen in diesem Alptraum aus Schutt und Hilflosigkeit. Mindestens 300.000 Menschen irren heimatlos durch die Stadt Port-au-Prince, denn sie können nirgends mehr hin. Jeder 2. Einwohner der Stadt war ein Kind. Bei vielen Kindern hing das Überleben nach der Katastrophe davon ab, ob ein überlebendes Familienmitglied sie befreien oder zu einer ärztlichen Notstelle bringen konnte. Die Bilder, die uns aus dem zerstörten Haiti erreichen, sind schrecklich.

Die UN hat die Zahl der Verletzten noch gar nicht kalkuliert, aber der Bedarf an sofortiger Hilfe ist immens ... Das Beben hat das nationale Krankenhaus in Sekunden zerstört.

Das bedeutet dass die Bürde für die wenigen, die die Tragödie überlebt haben, überwältigend ist – das Hospital Albert Schweitzer (HAS) eingeschlossen.

“HAS” sagt Byron “wurde in 1954 gegründet, als ein gemeinsames Projekt der Mellon Familie in Pittsburgh, USA, und dem legendären Albert Schweitzer. Byron’s Freund Ian Rawson ist der Manager des HAS. Er schreibt:

“Wir sind weit weg vom Epizentrum aber in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kamen immer mehr Patienten von Gebieten außerhalb des Tals. Dort sind zwei- und dreistöckige Gebäude häufiger.

Das Herbeiströmen all dieser Patienten übersteigt unsere Ressourcen, wird aber ruhig und effizient vom medizinischen und Hilfspersonal, das komplett aus Haiti stammt, bewältigt. Alle verfügbaren Tragen sind in Gebrauch, und es gibt einen ständigen Fluss von Patienten zum Diagnose-Zentrum und weiter in die Operationssäle.

Besonders die fehlenden Informationen waren ein in erster Linie psychologisches Problem. Unser Mitarbeiter haben Familien in Port-Au-Prince, das Handynetz war kollabiert, und die Leute warteten angespannt auf Neuigkeiten über Angehörige.

Haiti hat eine lange Geschichte von Naturkatastrophen. Überflutungen, Erdrutsche, Hurrikans und vieles mehr. Jede einzelne Katastrophe zeigt die Begrenzung der offiziellen Infrastruktur auf und verstärkt das informelle System von Familie und Unterstützung in der Nachbarschaft.“

Byron fügt hinzu: “Ein weiteres psychologisches Problem: Das Team musste und muss aussuchen, wer behandelt werden kann und eine Chance auf Überleben hat und wer ohne Behandlung sicher sterben muss”.

Das gibt Ihnen ein Bild wie dramatisch die Situation ist.

Viele von Ihnen haben schon gespendet. Viele wollen spenden, wissen aber nicht welche Organisation am effektivsten und schnell vor Ort helfen kann, ohne dass ein zu großer Anteil der Spendengelder in der Verwaltung versickert.

Wenn Sie eine gute Adresse suchen, sind Sie im Hospital Albert Schweizer richtig. Unsere Partner in den USA verbürgen sich für das Haus, das direkt vor Ort erste Hilfe leistet und jetzt auf jeden Euro Unterstützung angewiesen ist. Ich habe mit bei Addison Wiggin, einem der Verleger in den USA, versichert dass gute Kontakte zum Hospital bestehen. Hier ist ein Link zur Homepage. Dort können Sie (über Kreditkarte) spenden, klicken Sie hier:

Hospital Albert Schweitzer Haiti

Klicken Sie auf dieser Seite dann rechts auf „Donate now“.

Es ist einfach: Die Not ist groß. Die Zeit ist knapp. Und diese Menschen tun das menschenmögliche in einer grauenhaften Situation.

Mit besten Grüßen

Sandra Witscher
Verlagsleiterin, Investor Verlag