Sven Weisenhaus handelt seit mehr als 10 Jahren Aktien, Zertifikate und inzwischen hauptsächlich CFDs. Im Wave Daily dreht es sich meist um Elliot Wellen.
Sven Weisenhaus in Wave Daily zum Thema Gold
vom
bei der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl siegte der Sozialist Francois Hollande mit 28,8 %. Damit lag er knapp 2 Prozentpunkte vor Amtsinhaber Nicolas Sarkozy, der auf 26,1 % kam. Im Radio hörte ich, der mögliche neue Präsident Hollande wolle die Jugendarbeitslosigkeit senken (was ja bei den Wählern immer gut ankommt) und nicht mehr so sehr sparen. Soll will er auch den Fiskalpakt in der vorliegenden Form nicht unterschreiben. Er soll nachverhandelt werden und ohne die lästige Schuldenbremse auskommen.
Frankreich hat die Qual der Wahl
Wie bitte?! Hat der Mann eigentlich nicht mitbekommen, was um ihn herum und in Europa bzw. damit sogar weltweit abgeht? Wir stecken gerade mitten in einer Krise, die nur dadurch verursacht wurde, weil die einzelnen Länder nicht in der Lage sind, vernünftig zu haushalten und immer mehr Schulden anhäufen. Und dieser Mann lehnt die Schuldenbremse ab und will weniger sparen?!
Mehr Geld für mehr Probleme
Da passt die Nachricht vom IWF-Treffen zu, dass das Volumen des Währungsfonds um weitere 430 Milliarden Dollar erhöht werden soll, um im Kampf gegen die Euro-Schuldenkrise besser gewappnet zu sein. Macht ja Sinn, denn (nicht nur) vor dem Hintergrund der Ereignisse in Frankreich dürfte uns die Schuldenkrise noch einige Zeit lang beschäftigen.
Wie lange kann sich die deutsche Wirtschaft halten?
Und schaut man sich den heutigen Rückgang im deutschen Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe an, so scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis sich auch Deutschland dem wirtschaftlichen Umfeld nicht mehr entziehen kann. Der Index notiert in der ersten Veröffentlichung für April bei 46,3. Die Schwelle, ab der Wachstum signalisiert wird, liegt bei 50 und rückt mit dem erneuten Rückgang in immer weitere Ferne. Im Vorfeld war mit einem Stand von 49,0 gerechnet worden.
Charttechnik rückt langsam in den Fokus
Die Charttechnik soll in dieser Woche wieder mehr in den Fokus rücken und Gold soll hier den Anfang machen. Macht auch durchaus Sinn, denn in den Aktienindizes geht die Seitwärtsphase weiter. Heute gab es erneut herbe Rückschläge, was zu den miesen Nachrichten passt. Doch aus charttechnischer Sicht ist dies ein Non-Event, weil es kaum neue Erkenntnisse liefert.
Investition in Gold gegen Krisen und Inflation
Und vor dem Hintergrund, dass sich mit Frankreich die Krise wieder verschärfen könnte, macht es ja auch Sinn sich wieder einmal mit dem Krisenmetall zu beschäftigen. Denn Gold gilt sowohl als Schutz vor Krisen als auch als Schutz vor Inflation. Apropos Inflation: haben die Preise inzwischen eigentlich endlich mal angezogen? Viele Experten hatten doch wegen der vielen Liquiditätsprogramme bereits vor Monaten mit steigenden Preisen gerechnet.
Hier im Wave Daily hingegen hatte ich Ihnen mehrfach erklärt, warum es derzeit keine Inflation geben kann. Doch werfen wir einfach einen nüchternen Blick auf die nackten Zahlen:
Weshalb die Börsen demnächst rapide abstürzen werden – und warum Sie dieser Crash z. B. +270,2% reicher machen wird …“
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- Kommentar von Edelmetallfreund
Sie schrieben: "...haben die Preise inzwischen eigentlich endlich mal angezogen?" Überlegen Sie mal was sie da geschrieben haben!!!!!! Übrigens: Nein, an der Tankstelle kriegt man mittlerweile sogar noch Geld wenn man tankt ;-)
Antworten- Antwort von Sven Weisenhaus:
Lieber Edelmetallfreund, Sie lesen den Wave Daily doch inzwischen schon recht lange. Sie müssten daher eigentlich wissen, was ich davon halte, wenn man einzelne Preise herausstellt, um damit eine gefühlt höhere Inflation zu begründen. - - - Die Inflationsrate liegt bei knapp 2%. Wie diese ermittelt wird, habe ich hier bereits erläutert und analysiert. Und der gestiegene Benzinpreis ist keineswegs dazu geeignet, die Gesamtteuerungsrate zu repräsentieren. - - - Unabhängig davon haben die Experten jedoch eine deutlich höhere bzw. steigende Inflationsrate erwartet und damit weiter steigende Goldpreise begründet. Die hier präsentierten Charts zeigen jedoch eindeutig einen Trend hin zu sinkenden Preisänderungsraten. Und diesen Umstand habe ich mit dem von Ihnen zitierten Satz gemeint. - - - Im übrigen ist die Inflationsrate auch unter Hinzuziehung der durchaus kräftig gestiegenen Energie- (und damit auch Benzin-)preise gesunken. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus
- Antwort von Edelmetallfreund:
Geehrter Herr Weisenhaus, Sie haben wohl Ihren Satz immer noch nicht richtig gelesen!? Es ging um das Wort ENDLICH, nicht um die (geschönten) Inflationsdaten. Stellen Sie sich mal vor, Sie wären Hartz4-Empfänger, Vater von 4 Kindern mit 1200 € netto, und/oder........ Dann lesen Sie ihn nochmal ! Wundert mich, dass ich der einzige bin dem Ihr Satz sauer aufgestoßen ist..., vll. haben auch viele das Wort "endlich" überlesen. Das Thema Energiepreise ist ja i.M. in den Medien in!? Ich habe glücklicherweise einen recht gut bezahlten Job, aber trotzdem ärgern mich die sehr gestiegenen Sprit-, Strom- und Heizölpreise! Und wenn ich dann so was lese... Es ist ja nicht das erste Mal, das Sie so provozieren. Sie könnten bei einer bekannten Tageszeitung anfangen ;-) Heute ja schon wieder: "Gibt es noch Hoffnung für den Goldpreis?" Das hört sich an, als ob Gold total abgestürzt wäre oder bald auf Null fällt. Dabei steht es ca. 13% unter ATH!!! Außerdem ist es eine der wenigen "Versicherungen" die es gibt gegen Währungsreform, (Hyper)Inflation, Bankencrash, Euro-/Dollar-Crash, Enteignung, Überwachung, (Welt)Krieg,............. Sinkende Preisänderungsraten sind übrigens immer noch Inflation. Wenn wir mal 10% im Monat(!!!) haben, und dann mal einen Monat nur 9% dürfen Sie sich auch gerne freuen. Hoffe natürlich auch, dass keiner der oben genannten Fälle eintritt, aber mir ist eine Versicherung dagegen schon ganz wichtig. Mir ist übrigens auch ziemlich egal ob meine EM mal 10% fallen oder steigen, was natürlich auch daran liegt, dass ich schon sehr früh gekauft habe und dadurch nat. schon sehr weit im Plus liege. Wenn ich am Hoch bei 1900 bzw. Silber bei 49 $ gekauft hätte, wäre es wohl auch etwas anders. So hat mich meine Versicherung kein Geld gekostet, sondern sogar Gewinne eingebracht => Teilgewinne gesichert und in Scirocco (Blue Motion) angelegt :-D Bin ja nicht grundsätzlich gegen Aktien, habe vorgestern auch bei 6510 gekauft im Dax, heute schon fast 200 P. mit dem CFD im Plus, aber bei Ihnen ist alles außer Aktien wohl nichts? Ihr Bund Future Short-Trade läuft ja auch nicht gerade prächtig, aber kann ja irgendwann noch was werden... Irgendwann werden die EM (und Rohstoffe) auch wieder RICHTIG fallen, aber da muss erst noch meine Friseurin und Nachbarin Münzen gekauft haben ;-) MfG Edelmetallfreund
- Antwort von Sven Weisenhaus:
Guten Tag! - - - Verstehe ihren Unmut über das Wort "endlich". Doch hatte ich diesen Begriff aus der Sicht der Menschen verwendet, die schon längst eine steigende Inflation erwartet haben. Stellen Sie sich einen Analysten vor, der seine Kunden vor steigenden Preissteigerungsraten gewarnt hat. Dieser Analyst zeigt sich nun den Fragen konfrontiert, wann denn "endlich" seine Prognose eintritt. Und der Analyst fragt sich auch selbst "Haben die Preise inzwischen eigentlich endlich mal angezogen?". Und die Anleger, die dem Rat dieses Analysten gefolgt sind und in Erwartung steigender Preise auf Gold gesetzt haben, werden sich ebenfalls fragen: "Haben die Preise inzwischen eigentlich endlich mal angezogen?" - - - Wenn Sie die Textpassage noch einmal lesen, werden Sie genau diesen Hintergrund dort wiederfinden. Sie sollten einen Satz oder gar ein einzelnes Wort nicht aus dem Kontext reißen. - - - Die Diskussion über den Unterschied von steigenden Benzinpreisen und der Inflation hatte ich hier desöfteren schon geführt. Auch mich nerven steigende Benzinpreise, doch sind diese in der Inflationsrate bereits enthalten. - - - Auch habe ich die zwar vorhandene Inflation hingewiesen, aber eben auch auf den Trend hingewiesen, der entscheidend ist. Sie geben zwar als Beispiel eine Inflation von 10 % an, doch befinden wir uns aktuell an der ZIELMARKE der EZB von 2%. Darunter soll die Inflation also gar nicht fallen. Wir befinden uns demnach am Optimum. Bedenken Sie, dass eine Deflation mit allen Mitteln in der Regel bekämpft wird, da deutlich problematischer als Inflation. - - - Da ich ja langfristig von fallenden Kursen ausgehe, ist auch Ihr Argument, dass Gold sich nur 13 % unter ATH befindet nicht hilfreich. Denn meine Frage, ob noch Hoffnung besteht, ist da nicht ganz unbegründet. Wenn für die Menschen, die am ATH oder aktuell eingestiegen sind, für einen Goldpreisanstieg keine Hoffnung mehr besteht, dann spielt es keine Rolle, wo Gold aktuell steht. Wichtig ist, wo es morgen oder in einem Jahr steht. Selbst wenn ich tief eingestiegen bin und damit im Gewinn, sinken bei fallenden Preisen die Gewinne. Und natürlich wähle ich bewusst provokante Formulierungen, doch ist die Fomulierung , ob überhaupt noch Hoffnung besteht, vor diesem Hintergrund gar nicht mehr so provokant. - - - Als Versicherung können Sie Gold ja gerne kaufen, das habe ich auch stets für sinnvoll erachtet und dies auch so geschrieben, doch der Wave Daily ist ein Trading-Newsletter. Da interessiert es mich nicht, wo Gold in 2 Jahren steht. Da interessiert es mich, ob Gold ein Potential hat für die nächsten 2 Wochen oder 2 Monate. Und dieses sehe ich derzeit nicht. - - - Auch beim Bund Future habe ich stets angegeben, dass der Short langfristig anzusehen ist. Und daher hatte ich für kurzfristige Anleger den Trade der Seitwärtsbewegung erklärt. Hier konnte man mehrfach von über 140 auf 137,50 Gewinne erzielen. Oder haben Sie diese Beiträge vielleicht verpasst? Im Newsletter-Archiv sind sie zu finden. - - - Ich hoffe, ich konnte den Begriff "endlich" für Sie ins rechte Licht rücken. Sie können sich denken, dass auch ich kein Freund von steigenden Preisen bin, schliesslich belastet es mein Portemonaie gleichermaßen. Und die Diskussion über Gold führe ich hier, seit dem ich mich bärisch äüßere. Fakt ist jedoch, dass ich seit ca. einem Jahr bärisch binb und Gold seit 8 Monaten seitwärts tendiert. Ganz falsch scheine ichg also nicht zu liegen. Die nackten Fakten (Angebot und Nachfrage 2011) bestätigen dies nun zusätzlich. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus
- Antwort von Edelmetallfreund:
Hallo, Wort "endlich" abgehakt ;-) Aber Sie schrieben: ...doch der Wave Daily ist ein Trading-Newsletter. Da interessiert es mich nicht, wo Gold in 2 Jahren steht. Im nächsten Satz: Auch beim Bund Future habe ich stets angegeben, dass der Short langfristig anzusehen ist. -Nun plötzlich doch wieder langfristig? ;-) Warum schreiben Sie dann zum hundertsten mal dass Gold langfristig fällt??? Wenn es Sie doch GAR NICHT interessiert! Egal, ich lasse mich weiter nicht verunsichern und halte meine Münzen bis zum "Ernstfall" oder wenn sie sich nochmal verdreifacht haben. Was hat sich eigentlich geändert? Sind irgendwelche Schulden abbezahlt? Zu Griechenland, Portugal, Irland ist nun noch Spanien dazu gekommen, bald wohl Frankreich und .................. Dann wird's erst "intreressant"... Lesen Sie mal den interessanten Beitrag "Krebspatient bekommt Bräunungscreme" Ihres Kollegen Herr Voigt von heute morgen: http://www.investor-verlag.de/gb-nun-auch-in-rezession/101130051/?nlid=dd#kommentar Viele Ihrer Kollegen (Vaupel, Kraus, Bonner, Weiß, Firley, Knauer, Michler, Schneider, Stephan, Vogt,...) sind übrigens weiterhin bullish für Gold und Silber und empfehlen weiterhin zum Kauf! Mal sehen wer Recht hat, in ein paar Jahren sind wir schlauer ;-) Ein weiter Satz von Ihnen: "Fakt ist jedoch, dass ich seit ca. einem Jahr bärisch bin und Gold seit 8 Monaten seitwärts tendiert. Ganz falsch scheine ich also nicht zu liegen." Aber richtig auch nicht! Und beim Dax sind Sie dauerbullish, ist eigtl. auch nur seitwärts gelaufen. Mehr als 13 % unter ATH im Gegensatz zu Gold. Wo war der Dax + Gold im Jahr 2000, was hat mehr Profit gebracht? Aber Sie schauen ja NUR kurzfristig. Auch egal, wir werden immer versch. Meinungen zu den EM haben, da können wir noch so oft hin und her schreiben ;-) Für mich ist das Thema nun erledigt, ich versuche Ihre "Anti-EM-Parolen" in Zukunft zu überlesen, im Dax liegen Sie ja kfr. meist ganz gut! Machen Sie es gut und hoffentlich haben Sie trotzdem ein paar Münzen als Sicherheit! Tschüss
- Antwort von Sven Weisenhaus:
Hallo Edelmetallfreund! - - - Na jetzt haben Sie mich aber erwischt :-) - - - Es ist aber natürlich so, dass ich sehr wohl langfristige Erwartungen habe, die ich hier auch mit in meine Trading-Überlegungen einfließen lasse. So kann ich langfristige Prognosen aufgrund von heute vorliegenden Informationen abgeben. Die Welt ist jedoch sehr viel schnelllebiger geworden, als noch vor einigen Jahren. Und die Weltwirtschaft und auch die Politik ist entsprechend dynamischer. So können heute getroffene Prognosen morgen bereits wieder hinfällig sein. - - - Für den Goldpreis bedeutet dies zum Beispiel, dass ich zuletzt stets von einem (vorläufig) positiven Ende der aktuellen Schuldenprobleme ausgegangen bin. So hatte ich geschrieben, dass in Sachen Krise ein Gewohnheitseffekt eintreten wird und sich die Märkte schlicht dran gewöhnen. Die Probleme würden in die Zukunft verschoben. Dies ist bisher auch so erfolgt. (Wir beschäftigen uns nun bereits seit 2 Jahren mit Griechenland) Da aktuell jedoch Probleme bei der Regierungsbildung in Griechenland herrschen, könnte es bald doch noch einen Euro-Austritt geben. Dann, aber eben erst dann, dürfte sich die Krise wieder deutlich verschärfen und Gold wieder eine neue Chance als sicheren Hafen bekommen. Dann könnte meine langfristige Prognose für Gold einer Überarbeitung bedürfen. Und jetzt kommt der Knackpunkt: da der Wave Daily ein Trading-Newsletter ist, interessiert dies nur sekundär. Die Haltung "kurzfristiger Gold-Bär" bleibt daher solange erhalten, bis sich gravierende Dinge ändern. - - - Ähnliches gilt für den Bund Future. Auch hier habe ich eine langfristige Erwartung. Diese lautet: langfristig wird der Bund Future fallen. Das bedeutet, dass ich durchaus strategische Short-Positionen eröffnen kann, während man kurzfristig sich mit einer Seitwärtsbewegung bzw. inzwischen einer leicht steigenden Bewegung beschäftigen Muss. Dazu hatte ich erklärt, wie man kurzfristig die Seitwärtsrange traden kann. Für dieses Trading ist nun wieder die langfristige Prognose hilfreich. So würde ich die Seitwärtsrange nur short traden und auf long-Positionen verzichten, da sich die hohe Bewertung sehr plötzlich auflösen könnte und es somit schnell zu weit fallenden Kursen kommen kann. Stecke ich dann gerade in einer Long-Position, habe ich eventuell ein Problem. - - - Ich hoffe, durch die Beispiele ist klar geworden, dass man zwar langfristige Erwartungen haben darf, doch als Trader kurzfristig agieren muss. Es nützt mir die langfristige Erwartung fallender Kurse im Bund Future nichts, wenn der Kurs einfach nicht fallen will. Und es nützt mir eine Erwartung langfristig steigender Gold-Kurse nichts, wenn der Preis kurzfristig einfach nicht steigen will. Also selbst wenn ich langfristig steigende Gold-Kurse erwarten würde, müsste ich als Trader, der von kurzfristigen Gewinnen lebt, dennoch entsprechend den aktuellen Kursbewegungen handeln. - - - Meine Beiträge zumThema Gold sollen Sie auch nicht verunsichern, sondern informieren. Sie schreiben, ich würde kurzfristig bei DAX durchaus mal richtig liegen. Wie sehen Sie denn meine Warnung bzgl. Gold, die ich hier seit Wochen herausgebe? Gold tendiert seit Wochen seitwärts bis leicht abwärts! Liege ich hier also in Ihren Augen falsch? - - - Ja, viele Kollegen empfehlen den Kauf, aber eben langfristig. Ich hingegen empfehle keinen Kauf, kurzfristig. Und ich sehe auch langfristig Gold fallen. Aber eben nur aus heutiger Sicht. Und daher schrieb ich, "langfristig" sollte in einem Trading-Dienst nicht interessieren, denn sollte sich die Lage ändern, dann kann ich auch schnell wieder auf steigende Kurse setzen. Aber vielleicht stehen die Kurse dann wieder deutlich tiefer (wie es im Moment ja den Anschein hat). Es ist also immer eine Frage, welches Ziel ich verfolge - langfristige Absicherung oder kurzfristige Kursgewinne. Beides ist ein legitimes Ziel. Doch ich möchte für meine Leser kurzfristige Kursgewinne - und die waren in Gold eben zuletzt nicht möglich. - - - Zum DAX: vergessen Sie bitte nicht, dass ich vor der Welle 4 und den damit verbundenen Kursverlusten gewarnt hatte und erst unter 6.600 Punkten wieder zum Einstieg getrommelt hatte. Danach stand der DAX bereits zwischenzeitlich wieder über 6.800 Punkten. - - - Im übrigen hatte ich ja kürzlich auch geschrieben, eine kleine Absicherung in Silber gekauft zu haben. Sie sehen also, es gibt nicht nur schwarz und weiß. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus