Investieren in Nebenwerte: So profitieren Sie von den Chancen der Small Caps
Georg Pröbstl in Nebenwerte Daily zum Thema Aktien & Aktienhandel
vom 10. September 2007 17:00 Uhr
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Lieber Leser,
bei den aktuell starken Schwankungen am Markt ist es völlig verständlich, dass mich derzeit besonders viele Leser fragen: Soll ich jetzt überhaupt Aktien halten oder kaufen, oder sollte ich besser abwarten? Sollte ich vielleicht nicht mehr auf Nebenwerte setzen, sondern meine Favoriten wechseln und Blue Chips kaufen?
Wegen dieser Fragen und der Unsicherheit vieler Anleger möchte ich Ihnen im Nebenwerte Daily einmal kurz einen Überblick über das Thema „Nebenwerte“ geben: Zum Beispiel über die Chancen und Besonderheiten oder bewährte Handelsanweisungen.
Investieren in Nebenwerte: Small Cap Effekt bringt extra Gewinne
Wer sich schon längere Zeit mit Nebenwerten beschäftigt, weiß: Aktien aus der zweiten und dritten Reihe, aus dem MDAX und SDAX beispielsweise, bringen langfristig höhere Gewinne als der breite Markt mit den Blue Chips in den Leitindizes.
Sehen Sie sich einmal langfristige Studien dazu an: Einer Untersuchung in den USA zu Folge brachten Small Caps in den 75 Jahren zwischen 1925 und 1999 eine durchschnittliche Jahresperformance von 12,7 Prozent. Die großen Standardwerte aus der ersten Reihe brachten dagegen nur einen jährlichen Zugewinn von 11,0 Prozent.
Sie sagen jetzt vielleicht: Ja, aber 1,7 Prozent Unterschied pro Jahr – das ist nicht sonderlich überzeugend! Wer kurzfristig denkt, mag auf den ersten oberflächlichen Blick wohl Recht haben. Aber kurzfristig denken ist nichts für Börsianer! Tatsächlich sind Aktien für den Vermögensaufbau nämlich nur sinnvoll, wenn man mittel- oder noch besser langfristig agiert.
Eine einfache Rechnung zeigt uns, wie sich der oben genannte Performance-Unterschied zwischen Nebenwerten und Blue Chips im Laufe der Zeit auswirkt.
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