Investieren in Bereiche mit hohem Wachstum
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 16. Juni 2011, 07:30 Uhr
ENL5454
Im Kampf zwischen Inflation und Deflation ist es mir nicht klar, wer gewinnt. Die Preise steigen, aber im Kontext eines deflationären Abschwungs. Die Fed kann die "Große Korrektur" eben nicht verhindern. Die Fed versucht es mit einer Politik des leichten Geldes....und schafft es damit doch nur, die Schlinge um den Hals der Konsumenten enger zu schnüren. Dazu ein Bericht von AP:
New York (AP). Die höheren Benzinpreise vergrößern die Spanne zwischen den Reichen und allen anderen.
Die Reichen sind wieder auf Vor-Rezessionsniveau: Saks Fifth Avenue un Nordstrom Kunden leisten sich wieder Luxusgüter wie 5.000 Dollar Hermes-Handtaschen und 700 Dollar teure Jimmy Choo Schuhe, und bezahlt wird ohne Discount.
"Der durchschnittliche Konsument ist nicht wieder voll im Spiel, ausgenommen die lebensnotwendigen Dinge", so Faith Hope Consolo, Chairman bei Prudential Douglas Elliman. Zur selben Zeit gilt für die Reichen, dass sich "Luxusgüter wie geschnitten Brot verkaufen".
J.C. Penney, Wal-Mart und der Retailer Lowe's Cos. haben alle mitgeteilt, dass sie bemerken, dass ihre Kunden verstärkt zusammen einkaufen fahren, um Benzinkosten zu sparen. Mehr als ein halbes Dutzend Quartalszahlen zeigten, dass die steigenden Preise mehr als nur ein Ärgernis sind. Für einige Menschen kann das bedeuten, dass weniger Essen auf den Tisch kommt.
Natürlich hat das hässliche Konsequenzen. Die Mittelklasse und die Unterschicht kann weniger Geld ausgeben. Das lässt die gesamte Volkswirtschaft leiden.
Aber ich muss mir über diese Menschen keine Sorgen machen. Ich habe sie gewarnt! Deshalb noch zu einem anderen Thema: Zuletzt hatte ich die offiziellen Wachstumsraten hinterfragt - besonders in England und den USA. Ist es möglich, dass das reale Wachstum zurückgeht auf das sehr niedrige Niveau des Mittelalters oder der Zeit davor? Warum sollte das so sein?
Das hängt nicht von der Fed ab. Oder den Steuern. Oder den Schulden. Es geht tiefer. Es ist einfacher. Wichtiger.
Jedes Mal, wenn die Menschheit einen Durchbruch erreicht hatte, dann beschleunigte sich das Wachstum. Dann wird der erzielte Vorteil genossen. Die ökonomische Nische, die sich öffnet, wird gefüllt...soweit es die neue Technologie erlaubt. Und dann was? Das Wachstum geht zurück zu "normal". Aber was ist normal?
Offensichtlich ist normal "sehr niedrig", bezogen auf die Wachstumsraten. Das ist das, was wir hatten, bevor die Industrielle Revolution begann.
ähnliche Beiträge:
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Bagnoud René (16.06. 2011 09:48 Uhr):
Alle Zeichen der heutigen Zeit sind wie ein Omen einer grossen Wende. Wie diese aussieht weiss ich nicht, aber ich bin mir ziemlich sicher dass diese kommt. Die ausufernde Konsumwut, die unkontrollierte Neuerschuldung der öffentlichen Hand, der masslose Umgang mit den vorhandenen Ressourcen die zunehmende Hektik, wie auch die sich häufenden geologischen Veränderungen, sind ein untrügliches Zeichen eines sich verändernden Energiefeldes, welches wohl weit mehr als nur unseren kleinen Erdball beeinflusst. Also wachsam sein im hier und jetzt. Die Welt wird wohl nicht untergehen, sehr wohl aber die teils abstrusen Gebaren in Politik und Wirtschaft. Nach dem reinigendem Gewitter wird die Sonne wieder scheinen.
Antworten - Kommentar von Realist (16.06. 2011 15:37 Uhr):
Es ist weder Inflation, noch Deflation. Niemand hat den Mut die schwarze Bestie per Name zu nennen. Sie heisst aber STAGFLATION.
Antworten