Internationaler Schuhkauf
Investors Daily
vom 20. Mai 2005 18:00 Uhr
ENL5454
*** Wann immer der Goldpreis – wie zuletzt – unter 425 Dollar fällt, empfehle ich, zu kaufen.
Als der Preis zum ersten Mal auf über 400 Dollar stieg – ist das wirklich schon ein Jahr her? – da habe ich bezweifelt, dass ich ihn in meinem Leben noch einmal unter 400 Dollar erleben würde. Prompt war er zwei Wochen später wieder im Bereich von 390 Dollar. Darauf stieg er wieder und hält sich seitdem bei über 400 Dollar. Doch während sich das wirtschaftliche Puzzle immer weiter zusammensetzt, sieht es gleichzeitig so aus, als würden die Preise der Vermögenswerte deflationieren. Immobilien, Rohstoffe. Und Gold? Ja, sogar Gold könnte fallen.
Aber ich kaufe dieses Metall ja nicht, weil ich weiß, dass es steigen wird. Ich kaufe es, weil ich nicht weiß, was passieren wird und weil Gold eine gute Sache ist, wenn man die Zukunft nicht voraussehen kann und den Leuten, die behaupten, dass sie es können, nicht besonders vertraut.
Wenn ich mit der Deflation falsch liege, dann werde ich bei Gold richtig liegen. Eine Inflation wird die Goldpreise in die Höhe treiben. Und wenn ich mit der Deflation richtig liege – dann wird der Stress und die Belastung für das gesamte finanzielle System so stark werden, dass es gut sein wird, Gold als Absicherung zu besitzen.
Man bereut nicht, dass man eine Lebensversicherung abgeschlossen hat, bloß weil man nicht stirbt. Wenn die Preise der Vermögenswerte fallen, steigt das Risiko eines "Fat Tail" Ereignisses. Ein Zusammenbruch ..."Ein schwarzes Liquiditätsloch" ... Mangel ... Konkurse ... Ich weiß nicht, was dann der beste Vermögenswert zum Halten ist, aber Gold ist mit Sicherheit nicht der schlechteste.
*** Gestern ging mein Sohn Edward (11) mit seiner Mutter in einen Schuhladen, um ein Paar Schuhe zu kaufen. Er fand die "Sketchers", die er wollte. "Werden die nicht in Amerika hergestellt", fragte seine Mutter die Verkäuferin. Fast entrüstet antwortete die Frau: "Nein, nein ... es sind französische Schuhe." Als der Junge dann aber nach Hause kam, untersuchte sein Vater die Schuhe genauer. "Made in China" stand auf dem Schildchen ... Mehr davon weiter unten.