Insider kaufen US-Bank-Aktien
Profit Radar zum Thema Aktien & Aktienhandel
vom 10. September 2008, 19:00 Uhr
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Eine interessante, nur wenig Tage alte Meldung am Rande, die in den sich überstürzenden Nachrichten zu Beginn der Woche völlig untergegangen ist: Top-Manager von US-Banken kaufen derzeit so viele Aktien ihrer eigenen Institute wie seit zwei Jahrzehnten nicht. Die entsprechenden Daten dazu wurden jetzt von einem Analysehaus in Washington veröffentlicht.
Demnach haben Vorstände und Aufsichtsräte von US-Banken in den Monaten Mai bis Juli knapp 300 Millionen an „hauseigenen" Bank-Aktien gekauft. Hier ist offensichtlich das Management zuversichtlicher als es die aktuelle Meldungslage vermuten lässt, dass die Bankenkrise doch bald überstanden ist.
Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Einschätzung des bekannten Hedge-Fonds-Managers Barton Bliggs, der die US-Aktienmärkte „sehr nahe an seinem Tiefpunkt" sieht. „Es besteht die Möglichkeit, dass angesichts des Preisrückgangs bei Öl die Konsumausgaben anziehen." Davon wird dann auch der Aktienmarkt profitieren.
Im Gegensatz zu den US-Bank-Managern empfiehlt er aber einen Einstieg noch abzuwarten. Denn der Ölpreis könnte seiner Einschätzung nach noch weiter korrigieren. Allerdings hat die OPEC jetzt schon angekündigt die Ölförderung zu drosseln. Was das bedeutet, dürfte klar sein: Öl wird wieder teurer.
Gute Kurse wünscht Ihnen
Volkmar Michler