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Cindy Bach in Insider Daily zum Thema TecDax
vom
der Aktienkurs des Kölner Kommunikationsspezialisten QSC ist kürzlich markant nach oben ausgebrochen und befindet sich nun in einer viel versprechenden Ausgangslage. Das findet auch Vorstand Thomas Stoek. Er erwarb unmittelbar vor Ausbruch des TecDAX-Wertes ein Aktienpaket mit 11.425 Anteilsscheinen seines Unternehmens zum Kurs von 2,19 Euro.
| Datum | Name Insider | Stellung | Art | Anzahl | Kurs in Euro | Volumen in Euro |
| 30.01.2012 | Thomas Stoek | Vorstand | Kauf | 11.425 | 2,19 | 25.021 |
Aktuell notiert das Papier knapp über 2,55 Euro. Damit konnte die Aktie in den vergangenen zwei Wochen um satte 16% zulegen. Stoek bewies also ein glückliches Händchen in Sachen Timing. Doch es sieht ganz danach aus, dass auch die 3-Euro-Marke in naher Zukunft geknackt werden könnte. Dafür sprechen gleich mehrere Fakten.
Zum einen stimmt die Charttechnik:
Mit dem Sprung über die Hürde bei 2,40 Euro hat QSC ein erstes Kaufsignal generiert. Gestern konnte der TecDAX-Wert bereits am nächsten wichtigen Widerstand bei 2,56 Euro schnuppern. Dieses Kursniveau ist das Kurshoch vom letzten Herbst. Kann auch diese Hürde nachhaltig genommen werden, ist der Weg bis 2,80 Euro, gar bis 3,00 Euro frei. Auf mittelfristige Sicht könnte bestenfalls ein Anlauf auf das Jahres-Hoch bei 3,30 Euro erfolgen.
Was ebenfalls für weitere Kursgewinne spricht ist die fundamentale Bewertung: Auf Basis des für 2012 von Analysten erwarteten Gewinns pro Aktie von 0,22 Euro errechnet sich ein KGV von für die Branche sehr günstigen 11. Und das bei einem IT-Unternehmen, das mit einer Eigenkapitalquote von über 50% für Branchenverhältnisse finanziell ausgezeichnet aufgestellt ist.
Zudem sorgt die eingeschlagene Konzernneuausrichtung, weg vom reinen Telekommunikations-Anbieter zum ITK-Serviceprovider (Innovative Telekommunikation) einen wichtigen Schritt zu mehr Spezialisierung in Nischenmärkten. Der Konzernumbau kostet natürlich Geld. Doch das nimmt das Management gerne in die Hand, denn es geht um die Absicherung des künftigen Wachstums. Bis zum Jahr 2016 sollen die Erlöse auf 800 Mio. Euro bis 1 Mrd. Euro ansteigen. Das unterstellt ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 10,5 bis 15,5%. Beachtlich. Mehr Umsatz soll dabei aber nicht weniger Marge bedeuten. Vielmehr will QSC die EBITDA-Marge auf 25% ausbauen.
Die ehrgeizigen Pläne und die gleichzeitig solide Entwicklung sind im aktuellen Aktienkurs nicht annähernd eingepreist. Das sehen auch die Analysten von Warburg Research so. Sie haben die Papiere von QSC von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft. Die Aktien des Telekomdienstleisters seien niedriger bewertet als die Papiere vergleichbarer Unternehmen, begründete Analyst Jochen Reichert sein neues Votum. Die von QSC avisierte Wachstumsstrategie sei nicht eingepreist. Das Kursziel des Experten lautet 2,90 Euro.
Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Tag.
Ihre
Cindy Bach
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