Insider Daily-Medienschau: Hochtief und Bilfinger Berger
Katja Kram in Insider Daily zum Thema Aktien & Aktienhandel
vom 7. Mai 2009, 14:30 Uhr
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
der Insider Daily widmet sich heute ganz dem Baugewerbe. Hier gab es Neuigkeiten von der Hauptversammlung von Hochtief und die Zahlen für das Auftaktquartal des laufenden Geschäftsjahres von Bilfinger Berger.
Hochtief dank Konjunkturmaßnahmen gegen Krise gewappnet
Aktuelle Nachrichten erreichen uns von der Hauptversammlung eines der größten europäischen Bauunternehmen, der Hochtief AG. Konzernchef Herbert Lütkestratkötter bekräftigte heute die Jahresprognose 2009. Wie er mitteilte, gehe man im Hause Hochtief davon aus, dass man trotz Abstriche beim Auftrageseingang und beim Umsatz in 2009 ein "ähnlich hohes Ergebnisniveau" beim Vorsteuerergebnis und Konzerngewinn erreichen könne wie in 2008. Im vergangenen Geschäftsjahr betrug das Vorsteuerergebnis 520,1 Mio. Euro und der Konzerngewinn konnte um 24% auf 175 Mio. Euro gesteigert werden.
Grund für den Optimismus in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist die Hoffnung von den milliardenschweren Konjunkturprogrammen zu profitieren. So fließen viele Gelder in den Ausbau der Infrastruktur, wovon vor allem der Bausektor profitieren dürfte. Diese Hoffnung wird unterstrichen, von der Meldung, dass die Konzerntöchter Turner und Flatiron aus den USA aktuell mit einem Großauftrag beauftragt wurden. Sie sind an der Erweiterung des Terminals 2 des San Diego International Airports in Kalifornien beteiligt. Der Auftragswert beträgt voraussichtliche ein Volumen von 375 Mio. Euro.
Bilfinger Berger überzeugt mit kräftigem Gewinnzuwachs
Wir bleiben im Bausektor, denn heute stellte Baudienstleister Bilfinger Berger seine Quartalszahlen vor und teilet mit, dass der Baukonzern das Jahr 2009 mit einem Gewinnzuwachs begonnen hat. In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres legte das Konzernergebnis um 28% auf 23 Mio. Euro. An der Prognose für das Gesamtjahr hält das Unternehmen aus Mannheim fest. Demnach will das Bauunternehmen beim Ergebnis das Vorjahresniveau erreichen. Für dieses Vorhaben spricht die Entwicklung beim Auftragseingang mit einem Zuwachs von 22%.
Bislang noch keine Bank im Stress
Zu guter letzt widmen wir unsere Aufmerksamkeit noch einmal kurz den amerikanischen Banken. Gestern lies US-Finanzminister Timothy Geithner schon mal durchblicken, dass keine der "stressgetesteten" Banken im "Stress" ist und damit keine US-Bank vor der Insolvenz steht. Diese Aussage wirkte wie ein Befreiungsschlag und sorgte dafür, dass Bankaktien aktuell besonders in der Gunst der Anleger stehen. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich die endgültigen Resultate der Banken-Bewährungsprobe darstellen.
Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Börsentag.
Ihre
Katja Kram
PS: Lesen Sie heute einen interessanten Gastbeitrag von Jürgen Schmitt aus der aktuellen Ausgabe des Strategie-Papier des AKTIEN-MONITOR.
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