Im Nachrichtendjungel den Überblick behalten
Jürgen Nowacki in Investoren Wissen
vom 23. Januar 2012, 16:00 Uhr
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Liebe Leserin, lieber Leser
wenn Sie im Wirtschaftsteil Ihrer Tageszeitung lesen Chinas Wachstum verlangsamt sich und sinkt auf 8,9 Prozent!" dann kann sich diese Nachricht entweder positiv oder negativ auf den Aktienmarkt oder Ihr Portfolio auswirken, je nachdem was vom Markt erwartet wurde. Manchmal, wenn Journalisten nicht schnell genug in Erfahrung bringen können warum Aktien-Devisen oder Rohstoffmärkte stark schwanken wird auch schon mal getrickst und unterstellt das der Markt wohl anders positioniert gewesen sein muss und überrascht wurde, denn genau wissen kann das wirklich niemand. Aber meistens ist es nicht nur ein Argument alleine was den Kurs beeinflusst, sondern auch das Umfeld spielt eine große Rolle. Beispielsweise werden in einem positiven Marktumfeld schlechte Nachrichten weniger stark oder gar nicht berücksichtigt als in einem Bärenmarkt. Nicht nur Fakten sondern auch kleinste negative Gerüchte über Konjunkturentwicklungen oder Unternehmensnachrichten können pessimistisch gestimmte Anleger zum Verkauf veranlassen was in einem positiven Umfeld nicht passieren würde. Dabei ist zu beobachten das die Unsicherheiten der Börsianer immer größeren Schwankungen ausgesetzt werden, aber wen verwundert es, das Nachrichtenkarussel dreht sich immer schneller und ein und dieselbe Nachricht wird oftmals über die verschiedensten Medienkanäle immer und immer wieder durchgekaut.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Atlanticus (23.01. 2012 16:25 Uhr):
im Deutschen heisst es immer noch "Dschungel" oder sind das Vorboten eines neutralen Deutschlands nach schwedischem Vorbild? Übrigens: "Freischalten" ist im unten stehenden Kontext ein Substantiv und wird groß geschrieben!
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