Ich hatte mir noch mehr erhofft!
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne
vom 6. Juli 2009, 17:40 Uhr
EUR/USD
Dem morgendlichen Absturz, der den Euro gegen den Dollar sogar unter die massive Unterstützungszone bei 1,39 brachte, folgte eine Phase der Euro-Stärke. Mit dem Fall unter das letzte signifikante Tief (aus dem asiatischen Handel) wurde mein Short-Szenario aktiviert. Zu 1,3941 war ich investiert. Die Position befand sich von Beginn an auf der Gewinnerstraße und als dann auch noch die 1,39er-Marke nach unten verlassen wurde, ging ich von einem noch größeren Gewinn aus. Doch zur Mittagszeit drehte sich das Blatt und allmählich bekamen die Euro-Bullen wieder Oberwasser. Als erneut die 1,39er-Marke angesteuert wurde, ging ich via Market-Order aus der Position (Ausführung 1,3903).
Gemäß meiner morgendlichen Analyse hätte ich durchaus bei 1,39 meine Position drehen können, doch fehlte mir dafür etwas die Überzeugung. Außerdem hatte ich das Long-Szenario ab 1,39 dann vorgesehen, falls der vorherige Absturz auch direkt dort zum Halt geführt hätte. Es traf also nicht 100%ig meine Szenario ein und deshalb verzichtete ich letztlich auch auf die Durchführung des Trades. Schade, denn zum Nachmittag hin konnte der Euro sich mehr und mehr von seinem Tagestief lösen.
Ergebnis: Gewinn 38 Pips
EUR/USD - 30-Minuten-Chart
EUR/USD: Ab der Mittagszeit konnten sich die Euro-Bullen wieder besser in Szene setzen.