HypoVereinsbank in der Krise
Jochen Steffens in Investors Daily
vom 27. März 2003 18:00 Uhr
ENL5454
Die HypoVereinsbank will nun nicht durch eine Kapitalerhöhung sondern durch Verkauf der Anteile an der österreicherischen Tochter Bank Austria ihre Situation retten. So soll nach dem Verlust im letzten Jahr von 821 Mio. Euro, 2003 ein Vorsteuerergebnis zwischen 300 und 600 Mio. Euro erreicht werden. Zudem sollen auch weitere 2000 Stellen abgebaut werden. Auch soll die Risikovorsorge für faule Kredite von 3,3 Mrd. Euro auf 2,6 Mrd. Euro zurückgefahren werden.
Wie gesagt, sehr wahrscheinlich wird eine der großen Banken straucheln. Das Ende einer Baisse signalisiert die Bankenkrise. Bei der HypoVereinsbank sieht es im Moment nicht gut aus. Aber es ist zu früh, um solche düsteren Prognosen abzugeben. Aber Sie kennen meine Meinung: Meiden Sie die Bankenbranche ... Auch wenn sowohl die Hypovereinsbank wie auch die Deutsche Bank auf einen guten Start in dieses Jahr hinweisen. Das Risiko ist zu groß.