Hybridfahrzeuge, Teil 2 von 2
Greg Gunther in Traders Daily
vom 04. Januar 2008 12:00 Uhr
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Wir brauchen wirklich revolutionäre Ideen – Treibstoffe und Motoren, die wirklich auf dem neuesten Stand sind... und die eine saubere, sichere und zuverlässige Energieversorgung für die 6,6 Milliarden Menschen auf dem Planeten bieten können.
Im Moment gibt es Dutzende winziger Unternehmen, die genau daran arbeiten. Und wenn auch einige der Ideen zu wahnsinnig sind, als dass sie funktionieren könnten, gibt es darunter doch einige wenige, die einer Sache auf er Spur sind. Dummerweise sind diese Innovationen so neu, dass sie nicht die gleiche Überpräsenz als schlagzeilenmachende „Lösungen“ haben wie Ethanol.
Aber wenn sich nur eine Idee als praktikabel und finanzierbar erweisen würde, dann werden die Gewinne, die dieses Unternehmen machen wird, fast außerhalb des Glaubwürdigen liegen.
Eine der jüngsten Innovationen, die unsere Abhängigkeit vom Öl aus dem Ausland durchbrechen soll, waren die Hybrid-Elektor-Motoren. Auch Sie haben nur sehr langsam Anklang gefunden. Der Electric Drive Transportation Association zufolge sind bislang ungefähr 228,000 Hybrid-Elektro-Fahrzeuge in den USA verkauft worden. Das ist keine große Leistung in einem Land, das normalerweise jeden Monat zwischen 1 und 1,5 Millionen Autos und Trucks verkauft.
Doch all das wird sich ändern.
Toyota ist in der Hybridtechnologie führend und hat bislang mehr als eine Million Hybrid-Elektro-Fahrzeuge verkaufen können. Verständlicherweise wollen jetzt auch weitere Hersteller hierbei mitmischen. In diesem Jahr gab es 17 Hybridmodelle auf dem Markt. 2011 werden es 65 sein – bislang. Die Liste könnte wachsen, wen noch mehr Modelle in Planung sind. Diese Zahlen allein erzählen aber noch nicht die ganze Geschichte. Laut Booz Allen Hamilton werden die Hybridfahrzeuge bis zum Jahr 2015 atemberaubende 80% aller verkauften Fahrzeuge ausmachen. Und bis dahin vergehen lediglich noch acht Jahre.
Doch ein Hybridfahrzeug zu bauen ist nicht das Gleiche, wie ein normales Auto zu bauen. Hybridmotoren brauchen besondere Batterien. Der industrielle Standard heute sind Nickel-Metall-Batterien. Dummerweise haben sie die Angewohnheit, sehr schwer zu sein und sie sind nicht für ihre Leistungsstärke bekannt.
Um in Amerika wirklich Aufmerksamkeit zu erlangen, brauchen die Autohersteller neue Batterien. Glücklicherweise ist eine auf dem Weg. Sie nennt sich Lithium-Ionen Batterie – sie ist leichter, kleiner und leistungsstärker und hält länger als die alten.
Überraschenderweise werden sie nicht von einem multinationalen Konglomerat hergestellt werden. Stattdessen ist es ein praktisch unbekanntes Unternehmen, dass sich ihrer annehmen wird. Um genau zu sein, entwickelt dieses obskure Unternehmen einen automatisierten Herstellungsprozess in seiner Anlage in Indien, von dem man sich erhofft, dass er das Unternehmen zum ersten Hersteller macht, der günstige und massengefertigte Lithium-Ionen-Batterien in den Vereinigten Staaten herstellt.
Die Anwendungsmöglichkeiten für die bahnbrechende Technologie sind im Transportsektor praktisch endlos...