HUI: Allzeithoch im schwachen Marktumfeld
Daniela Knauer in Nebenwerte Daily zum Thema Aktien & Aktienhandel
vom 9. September 2011, 17:00 Uhr
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obwohl die Woche eher ungewöhnlich am Labour-Day mit schwachen Aktienmärkten in Europa begann, sollten die Devisenmärkte doch für die besonderen Highlights der Woche sorgen. Zuerst ließ die Ankündigung der Schweizer Notenbank über den künftigen Währungskorridor des Franken gegenüber dem Euro ersteren in kürzester Zeit massiv einbrechen. Der Euro schoss im gleichen Moment auch gegenüber anderen Währungen nach oben. Doch nach diesem kurzen Intermezzo setzte sich die Woche Verhältnis EUR/USD so schwach fort, wie sie begonnen hatte. Dazu trugen gravierend auch die Äußerungen der Notenbanker am Donnerstag bei, die jegliche Zinserhöhungsfantasie für den Euro raubten. Dagegen wurde der US-Dollar durch die Pläne Obamas gestärkt, der neue Arbeitsplätze schaffen will. Ob ihm dies diesmal gelingen wird, steht auch einem anderen Blatt.
Nein, liebe Leserinnen und Leser, Sie haben nicht den falschen Newsletter zugestellt bekommen. Auch heute will ich Ihnen über Rohstoffe und Nebenwerte berichten. Aber das, was ich Ihnen zeigen will, ist ungewöhnlich angesichts des neuerdings erstarkenden US-Dollars. Denn normalerweise schwächeln die Rohstoffe, wenn der US-Dollar durch die Decke geht, denn dann sind weniger der grünen Scheinchen nötig, um die gleiche Menge Rohstoff zu kaufen.
Doch das Gold kann sich trotz dieser Währungsturbulenzen im US-Dollar nahe dem Allzeithoch halten. In Euro gerechnet, hat es sogar erst gestern ein neues Hoch erreicht. Und im Gegensatz zu den vergangenen Höhenflügen des Goldes in diesem Jahr ziehen diesmal auch die Minenaktien mit!