Homag Group: Da geht noch was
Cindy Bach in Insider Daily
vom 14. Januar 2010, 14:30 Uhr
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wenn wir uns derzeit auf die Suche nach Aktien begeben, welche fundamental stark sind und die Rally der letzten Monate trotzdem verschlafen haben, dann kommt man an der Homag Group aktuell nicht vorbei. Zwar konnte sich das Papier von seinem Tief im März 2009 bei 5,80 Euro auf aktuell 11,87 Euro empor arbeiten. Doch das Papier des weltweit führenden Herstellers von Maschinen und Anlagen für die holzverarbeitende Industrie ist damit noch unglaubliche Weiten von einstigen Höchstkursen wie in 2007 entfernt, als man für eine Homag-Aktie noch 32 Euro auf den Tisch legen musste.
Bei der Aktie von Homag handelt es sich also um einen klassischen Nachzügler, die bei den meisten Anlegern noch nicht auf der Rechnung ist. Das Nachholpotenzial zeigt sich besonders beim Blick auf den aktuellen Börsenwert des Unternehmens im Vergleich zum prognostizierten Umsatz für das soeben abgelaufene Geschäftsjahr: 186 Mio. Euro Börsenwert treffen hier auf rund 500 Mio. Euro prognostizierten Umsatz. Das sind zwar 40 Prozent weniger als im Rekordjahr 2008. Doch angesichts der massiven Probleme der Branche in den vergangenen Monaten, kann man hier von einer passablen Entwicklung sprechen.
Drittes Quartal zeigt erste deutliche Lichtblicke
Schauen wir kurz zurück: Die Geschäfte des Holzmaschinenherstellers brachen im Zuge der Wirtschaftskrise deutlich ein. In den ersten neun Monaten des abgelaufenen Geschäftsjahres ging der Umsatz um 43 Prozent auf 376 Mio. Euro und der Auftragseingang um 47 Prozent auf 283 Mio. Euro zurück.
Doch im dritten Quartal hat sich bereits eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Jahresbeginn abgezeichnet. So habe laut Homag der Ordereingang wieder deutlich angezogen. 2010 will man der Konzerführung zufolge schon wieder durchstarten, Umsatz und Gewinn deutlich im Plus beginnen. Je stärker sich eine Trendwende im operativen Geschäft und insbesondere im Auftragseingang abzeichnet - und darauf deutet die jüngste Entwicklung hin - dürften auch vermehrt institutionelle Anleger den Maschinenbauer wiederentdecken.
Firmengründer kauft eigene Aktien in rauen Mengen
Auch der einstige Unternehmensgründer und heutige Ehrenvorsitzende des Aufsichtsrates Gerhard Schuler geht fest davon aus, dass sich das operative Geschäft seines einstigen "Kindes" bald erholt. Er kann wohl zurecht als einer der aktivsten Insider in 2009 bezeichnet werden. Er kaufte allein im vergangenen Jahr Anteile im Wert von 2,36 Mio. Euro. Auch im noch jungen Jahr 2010 hat er schon wieder 157.000 Euro in den Rückkauf investiert. Damit überschritt er erneut die 10 Prozent-Hürde und hält aktuell 10,25 Prozent an Homag. Ein besseres Zeugnis für den eingeschlagenen Erholungskurs des Unternehmens kann es wohl kaum geben.
Auch mein Kollege Marcus Neugebauer hat die Aktie von Homag auf seiner TURNAOUND-BRIEF-Empfehlungsliste. Sein aktuelles Plus seit der "Entdeckung": 70 Prozent. Ich kann Ihnen auf diesem Wege also erneut nur noch einmal wärmstens ans Herz legen, diesen erfolgreichen Dienst von Herrn Neugebauer zu testen. Sie haben jetzt noch einmal die Gelegenheit sich für den exklusiven 30-Tage-GRATIS-Test des TURNAROUND-BRIEFES anzumelden.
Ich wünsche Ihnen allen einen guten Handelstag.
Ihre
Cindy Bach